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Im Dezember 2012 haben sich die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) nur marginal verändert: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,1 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,4 Prozent zugenommen. Die Zahl der Arbeitslosen blieb im selben Zeitraum unverändert. Im Jahresdurchschnitt hat sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent vermindert. Dabei hat der positive Trend bei den Hartz IV-Leistungsempfängern im Jahresverlauf deutlich an Schwung verloren: Während in den ersten Monaten noch ein Rückgang der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat von über 5 Prozent verzeichnet werden konnte, betrug diese Differenz im Durchschnitt der letzten beiden Monate des Jahres nur noch 2 Prozent.Gleichwohl fällt die Bilanz des Jahres 2012 für die KOA recht positiv aus „Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 zurück, in dem erfreulich viele zuvor Bedürftige den Bezug staatlicher Leistungen beenden konnten. Wenn es im neuen Jahr keine gravierenden wirtschaftlichen Eintrübungen gibt, sind wir zuversichtlich, dass die Zahl derjenigen, die unsere Unterstützung benötigen, weiterhin leicht rückläufig sein wird,“ kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die Situation zum Jahreswechsel.Derzeit betreut die KOA 7.675 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.486 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.479 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.007 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.523 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.517 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 8.040. Hinzu kommen 2.439 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.Im Dezember haben 124 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 18 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 142 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.