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Neue Radverkehrförderung des Landes kommt auch dem Ortenaukreis zugute

Das Land erhöht die Fördermittel für die Radverkehrsinfrastruktur im Jahr 2014 von 10 auf 15 Millionen Euro. Das gab Verkehrsminister Winfried Hermann gestern in Stuttgart bekannt. Auch der Ortenaukreis profitiert von dieser Förderung. „Ich freue mich sehr, dass die Ortenau im neuen Förderprogramm des Landes gut berücksichtigt ist“, so Landrat Frank Scherer. „Das gilt nicht nur für Radwege entlang von Kreisstraßen, die nun gefördert werden. Es gilt auch für viele Radwege und Infrastrukturverbesserungen, die die Städte und Gemeinden des Kreises bauen. Das bringt zum Beispiel neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen oder Fahrradboxen, etwa am Schienenhaltepunkt beim Kreisschulzentrum in Offenburg. Bedauerlich ist jedoch, dass der Radweg zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst- das mit Abstand größte und mit Gesamtkosten von über fünf Millionen Euro für den Ortenaukreis sehr wichtige Projekt - nicht in die Förderung aufgenommen wurde.“

Für vier Radwegprojekte des Kreises gewährt das Land dem Kreis einen Zuschuss von jeweils maximal 50 Prozent seines Kostenanteils. Das sind die Radwege zwischen Ortenberg und Zunsweier mit Bau eines Kreisverkehrs (Kosten circa 700.000 Euro), zwischen Mahlberg und Kippenheim ebenfalls mit Kreisverkehr (circa 600.000 Euro), zwischen Oberkirch und Ödsbach (circa 260.000 Euro) und zwischen Maisenbühl und Nußbach (circa 230.000 Euro).

„Radwege fördern die Verkehrssicherheit für Radfahrer und tragen dazu bei, dass noch mehr Verkehrsteilnehmer auf die ökologische Alternative zum Auto umsteigen. Die ersten beiden Maßnahmen sind wichtige Ergänzungen im Radwegenetz des Ortenaukreises. Mit den beiden anderen Radwegen in Oberkirch schließen wir weitere Radweglücken“, erläutert Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamts des Ortenaukreises. „Schade, dass die gute Nachricht erst jetzt kommt, wo unser „Baujahr“ schon lange begonnen hat. Wir werden Vollgas geben, um die Radwege vor Winterbeginn fertig zustellen.“