Hilfsnavigation

  • Tulpen
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.

Entnahme von Bachwasser

Wasserentnahmen können unter Umständen zu einer erheblichen Verschlechterung der Gewässergütesituation eines Fließgewässers führen.

Die Zulässigkeit einer Wasserentnahme z. B. für

- die Beregnung landwirtschaftlicher Kulturen
- Kühlzwecke
- Fischteichanlagen u. Feuerlöschteiche (siehe Fischteiche)

muss daher in einem wasserrechtlichen Verfahren überprüft werden. Ausgenommen von der Erlaubnispflicht bei Wasserentnahmen ist nur der Gemeingebrauch (siehe unten).

Entscheidend für die Genehmigungsfähigkeit einer Wasserentnahme ist die Abflusssituation des Gewässers, die an den meisten Gewässern in der trockenen Jahreszeit kritisch ist. Bei Wasserentnahmen für die Beregnung landwirtschaftlicher Kulturen und zu Kühlzwecken ist daher eine Grundwasserentnahme über Brunnen vorzuziehen.

Eine wasserrechtliche Erlaubnis kann nur für Wasserentnahmen erteilt werden, bei denen durch den verbleibenden Abfluss im Gewässer der gute ökologische Zustand gewährleistet ist.

Anträge für eine wasserrechtliche Erlaubnis sind beim Amt für Umweltschutz einzureichen.

Gemeingebrauch:
Eine Wasserentnahme im Rahmen des Gemeingebrauchs liegt nur dann vor, wenn es sich um eine geringe Menge handelt und die Entnahme der Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder dem Gartenbau dient. Ob die Menge gering ist, hängt insbesondere vom Wasserdargebot ab. Der Gemeingebrauch findet dort seine Grenzen, wo eine Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten ist.

Besonders in Trockenzeiten und bei Niedrigwasserführung ist eine Wasserentnahme im Rahmen des Gemeingebrauchs nicht zulässig.