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Entnahme von Bachwasser

Wasserentnahmen können unter Umständen zu einer erheblichen Verschlechterung der Gewässergütesituation eines Fließgewässers führen.

Zweck einer Wasserentnahme kann z. B. sein: 

- Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen
- Betrieb von Fischteichanlagen und Feuerlöschteichen
- Kühlung in Poduktionsbetrieben
- Energiegewinnung

Wasserentnahmen müssen in einem wasserrechtlichen Verfahren überprüft werden. Einer Wasserentnahme kann nur zugestimmt werden, wenn der Lebensraum Gewässer nicht gefährdet wird. Bei Wasserentnahmen für die Bewässerung landwirtschaftlicher Kulturen und zu Kühlzwecken ist daher eine Grundwasserentnahme über Brunnen vorzuziehen.

Ausgenommen von der Erlaubnispflicht ist nur der Gemeingebrauch:
Eine Wasserentnahme im Rahmen des Gemeingebrauchs liegt dann vor, wenn es sich um eine geringe Menge handelt. Der Umfang der Entnahme hängt von der zur Verfügung stehenden Wassermenge ab. Der Gemeingebrauch findet dort seine Grenzen, wo eine Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten ist. In Trockenzeiten und bei Niedrigwasserführung ist eine Wasserentnahme als Gemeingebrauch verboten. 

Bitte beantragen Sie die Zulassung einer Wasserentnahme beim Amt für Umweltschutz.

Falls Sie einen neuen Fischteich planen oder einen bestehenden Fischteich wesentlich verändern wollen, empfehlen wir, frühzeitig mit uns Kontakt aufzunehmen.

Weitere Informationen

Amt für Umweltschutz

Fischteiche - erforderliche Antragsunterlagen