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Aktuelles zum Maiswurzelbohrer

Das Landratsamt Ortenaukreis hat alle Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers für den gesamten Ortenaukreis aufgehoben.

Aufhebung der Fruchtfolgebeschränkungen bei Mais:

Die vormals geltende Regelung, dass nach zwei Jahren Maisanbau in Folge auf derselben Fläche eine andere Kultur angebaut werden musste, besteht nicht mehr.
Die Maisanbauer sind in 2014 nun diesbezüglich frei in ihrer Anbauentscheidung. Das Landratsamt - Amt für Landwirtschaft empfiehlt auch weiterhin, den Anbauanteil von Mais auf demselben Schlag bei maximal 66 Prozent zu belassen. Dadurch könnte der Maiswurzelbohrer auf lange Sicht unter der wirtschaftlichen Schadschwelle gehalten werden. Besonders dringend ist diese Empfehlung bei tatsächlichem Befall oder wenn ein Befall zu erwarten ist. Die Landwirtschaftsverwaltung wird auch weiterhin die Befallssituation im Landkreis mit Hilfe von Pheromonfallen beobachten und über die Ergebnisse berichten.
Die Aufhebung der Allgemeinverfügung wurde möglich, nachdem die EU Kommission per Durchführungsbeschluss vom 6. Februar 2014 den Schadorganismus Diabrotica virgifera virgifera Le Conte (WestlicherMaiswurzelbohrer) aus der Liste der Quarantäneschädlinge gestrichen hatte. In der Begründung wird aufgeführt, dass es wirksame und nachhaltige Bekämpfungsmaßnahmen gegen den Maiswurzelbohrer gibt, insbesondere die Anwendung eines Fruchtfolgesystems.
Bitte beachten Sie
, dass sich aufgrund der Agrarreform mit Start im Jahr 2015 im Zusammenhang mit dem „Greening“ gegebenenfalls Bewirtschaftungseinschränkungen aufgrund des geforderten Anbauverhältnisses (Anbaudiversifizierung) ergeben könnten.

Veröffentlichung vom 22. März 2014 über die Rücknahme der Allgemeinverfügungen betr. Maiswurzelbohrer

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