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Für die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern oder dem Grundwasser wird unter bestimmten Voraussetzungen ein Entgelt erhoben, das dem Land zufließt.

Zuständig für die Erhebung des Entgelts für Wasserentnahmen ist die untere Wasserbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis. Das Wasserentnahmeentgelt wird auch „Wasserpfennig“ genannt und wurde als ökonomisches Lenkungsinstrument in der Umweltpolitik 1988 in Baden-Württemberg eingeführt.

Der Wasserpfennig wird im Hinblick auf den wirtschaftlichen Sondervorteil, den der Benutzer erlangt, und auf den erheblichen Aufwand des Landes für die Unterhaltung und Reinhaltung der Gewässer erhoben. Des Weiteren soll zum Schutz der knappen Ressource Wasser durch dessen preisliche Bewertung dem Ziel, stärker als bisher auf einen haushälterischen Umgang mit Wasser hinzuwirken, Rechnung getragen werden.

Die Bundesländer haben das Recht, den Wasserpfennig zu erheben. Baden-Württemberg hat dies im Wassergesetz in den §§ 100 bis 114 geregelt.

Die untere Wasserbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis erhebt den Wasserpfennig. Veranlagungszeitraum ist das Kalenderjahr. Der Entgeltpflichtige hat dies der Wasserbehörde zu erklären. Dabei ist für jedes Kalenderjahr spätestens bis zum 31. Januar des folgenden Jahres eine Erklärung auf einem dafür vorgesehenen amtlichen Erklärung abzugeben.

Rechtsgrundlagen: §§ 100 – 111 Wassergesetz (WG)