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Häufig wird das besondere Beratungsverfahren in Anspruch genommen, wenn die eigenen Vorstellungen zur weiterführenden Schule mit der Grundschulempfehlung nicht übereinstimmen und Aspekte für und wider einer bestimmten Schulart nochmals in Bezug auf die Stärken und Schwächen Ihres Kindes abgewogen werden sollen.

Das besondere Beratungsverfahren beginnt immer mit einem Beratungsgespräch.Hier stehen Ihre Fragen im Mittelpunkt. Es kann sinnvoll sein, weitere Informationen zum Leistungsprofil Ihres Kindes zu gewinnen. Die Beratungslehrkraft wird Ihnen daher ggf. vorschlagen, an einem zusätzlichen Termin einen Test mit Ihrem Kind durchzuführen. Dem müssen alle Erziehungsberechtigten zustimmen. Dabei können die Begabung, die Motivation oder auch andere Aspekte in den Mittelpunkt einer Testung gestellt werden.

Einer Testung folgt immer ein Auswertungsgespräch, in dem Sie Rückmeldung über die gewonnen Erkenntnisse erhalten. Gemeinsam mit der Beratungslehrkraft kann abschließend eine Gesamtschau der vorliegenden Informationen vorgenommen werden. Die Entscheidung über die Schulwahl bleibt auch nach dem besonderen Beratungsverfahren Ihnen als Eltern überlassen.

Hinweis: Beratungslehrkräfte unterliegen der Schweigepflicht. D.h., dass Inhalte aus den Beratungsgesprächen als auch die Ergebnisse aus Testverfahren nicht an Dritte weitergegeben werden, sofern Sie dem nicht ausdrücklich schriftlich zustimmen.

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