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Die Abstimmung über den „menschen- und umweltgerechten Ausbau“ der Rheintalbahn im Deutschen Bundestag wurde erneut verschoben. Dazu Landrat Frank Scherer: „Nachdem mir noch vor wenigen Wochen Mitglieder der Berliner Regierungsfraktionen aus der Ortenau mit großem Selbstbewusstsein und in vollkommener Übereinstimmung versicherten, dass eine Mehrheit für den Offenburger Tunnel und die Autobahnparallele außer Frage stehe, bin ich jetzt angesichts der Vertagungen doch sehr enttäuscht; das darf nicht auf Kosten unserer besonders stark belasteten Region gehen!“

Scherer, der sich seit über neun Jahren intensiv mit dem Thema Rheintalbahn beschäftigt, zuerst als Regierungsvizepräsident, seit 2008 als Landrat und seit 2010 als Leiter der Arbeitsgruppe Cluster 3, die sich mit dem Abschnitt Offenburg-Riegel befasste, informierte heute auch über die Ergebnisse der Sitzung der Arbeitsgruppe am 7. Dezember:

Beschlossen wurde unter anderem, dass zur Begleitung der Umsetzung der politischen Beschlüsse zum Abschnitt Cluster 3, der weiteren Planungen und des Baus der Rheintalbahntrasse zwei Begleitausschüsse eingerichtet werden, die sich an den Planfeststellungsabschnitten orientieren. Der Begleitausschuss „Tunnel Offenburg“ (Planfeststellungsabschnitt 7.0) wird dabei von der Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, Edith Schreiner, geleitet. Den Vorsitz für den Begleitausschuss „Autobahnparallele“ (Planfeststellungsabschnitte 7.1 bis 8.0) bildet eine Doppelspitze der beiden Ersten Landesbeamten des Ortenaukreises und des Landkreises Emmendingen, Dr. Nikolas Stoermer und Hinrich Ohlenroth.

Zugleich hat sich die Arbeitsgruppe Cluster 3 aufgelöst. Landrat Scherer bedankte sich bei den Mitgliedern für das offene Miteinander und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren trotz klarer Interessensgegensätze. „Wir haben im Interesse der Bevölkerung in aufwendigen Verhandlungen mit Bund, Bahn und Land sehr viel erreicht, worauf die Region und die Menschen an der Strecke sonst keinen Rechtsanspruch gehabt hätten“, betonte Scherer. „Es bleibt zu hoffen, dass der Bundestag nun im neuen Jahr die Kraft findet, den Weg zur Umsetzung der Verhandlungsergebnisse frei zu machen“, so Scherer weiter.

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