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Zahlreiche Eschenstämme lagern im Wald. Mit vor Ort war die Praktikantin Lisa Wettklo, Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis.

Das Eschentriebsterben, eine aus Asien eingeschleppte Pilzerkrankung, hat in den letzten Jahren auch die Oberrheinebene erreicht. Als Folge dieser fast immer schwerwiegend verlaufenden Erkrankung müssen auch im Ortenaukreis viele wertvolle Eschenbestände eingeschlagen werden, bevor sie absterben. Das Amt für Waldwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis hat beim Holzverkauf aus der Not eine Tugend gemacht und in diesem Jahr zum ersten Mal eine Wertholzsubmission durchgeführt, auf der ausschließlich Eschen angeboten wurden.

„Als am 2. Dezember die Gebote der Käufer geöffnet und die Zuschläge an die Meistbietenden verteilt wurden, wandelte sich die anfängliche Spannung der Forstleute rasch in große Zufriedenheit: Das Experiment Eschensubmission war ein voller Erfolg. Jeder angebotene Stamm fand einen Käufer. Auch der Preis stimmte“, so Hartmut Engler vom Amt für Waldwirtschaft, der für die zentrale Laubholzvermarktung zuständig ist.

Kein Stamm wechselte für weniger als 110 Euro pro Kubikmeter Holz den Besitzer. Den höchsten Preis erzielte eine Esche aus dem Stadtwald Kehl mit 248 Euro pro Kubikmeter Holz.

An der Submission hatten sich neben der Stadt Kehl auch die Stadt Achern und der Landesbetrieb ForstBW beteiligt. Insgesamt wurden 734 Kubikmeter Holz, das entspricht knapp 30 LKW-Ladungen, an drei Plätzen gelagert und von elf Bietern aus Deutschland, Frankreich und Polen begutachtet und beboten.

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