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Der Ausbau des glasfaserbasierten Backbone-Netzes im Ortenaukreis und damit des flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsinternets nimmt weiter Fahrt auf. Der Kreistag hat sich in seiner heutigen Sitzung einstimmig für einen straffen Handlungsplan ausgesprochen. Dieser sieht die Vergabe der Bauarbeiten und den Baubeginn der Backbone-Segmente bis September 2017 sowie die zeitnahe Inbetriebnahme bereits fertiggestellter Netzabschnitte vor. Grundlage des kreisweiten Glasfasernetzes sollen mindestens zwei Netzknoten pro Gemeinde als Übergabepunkte für die Anbindung der Ortsnetze sein.

„Ein leistungsfähiges Breitbandnetz in allen Gebieten des Ortenaukreises ist ein wesentlicher Standortfaktor für die Wirtschaft, sichert die Lebensqualität der hier lebenden Menschen und ist damit ein wichtiger Meilenstein in unserer Gesamtstrategie Ländlicher Raum“, so Landrat Frank Scherer. Damit schließe der Kreis Lücken und gewährleiste auch die Versorgung von Bereichen, die bisher aus Gründen der Wirtschaftlichkeit gänzlich unberücksichtigt geblieben sind. Die zentrale Planung und Umsetzung eines kreisweiten und gegebenenfalls auch kreisübergreifenden Backbone-Netzes sei unabdingbar, da Insellösungen einzelner Kommunen oder kleiner Verbände zwar technisch möglich, aber unrentabel und daher für Netzbetreiber weniger attraktiv als größere Lösungen seien. Bei der zentralen Realisierung durch den Ortenaukreis könne man langfristig von einer Amortisierung ausgehen.

Die ersten Schritte des von der Verwaltung erarbeiteten Handlungsplans konnten bereits im Dezember in die Wege geleitet werden. So trat eine aus Vertretern der Kommunen und des Landratsamts zusammengestellte Lenkungsgruppe zur Auswahl eines externen Planungsbüros erstmals zusammen. Parallel dazu wird der Breitband-Masterplan fertiggesellt, der neben technischen Planungen für das gesamte Kreisgebiet auch Möglichkeiten interkommunaler und kreisübergreifender Kooperationsmöglichkeiten beinhaltet. Die nächsten Schritte sind die Präsentation des Masterplans am 12. Januar 2016, die Beauftragung der externen Firma zur weiteren Planung des Prozesses sowie die Beratung und Entscheidung hinsichtlich der Rechtsform, die die Investition in den Netzausbau tätigen und das Netz an einen Netzbetreiber verpachten soll. Eine weitere wesentliche Etappe werden im Rahmen der Finanzierungplanung die Beratungen und Entscheidungen in Bezug auf die verschiedenen Fördermodelle des Landes Baden-Württembergs und des Bundes sein.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hatte bereits im September als Sofortmaßnahme Gelder in Höhe von insgesamt 250.000 Euro für die Verlegung von Leerrohren bei Straßenbaumaßnahmen und für eine Firma, die den Breitbandausbau koordiniert, bereitgestellt. Im November und Dezember waren Kartenentwürfe des Backbone-Netzes erstellt und mit den Gemeinden abgestimmt worden.

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