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Bei einem Gespräch gestern Abend im Landratsamt in Offenburg haben sich Landrat Frank Scherer, Bürgermeister Meinrad Baumann aus Bad Peterstal-Griesbach und der zuständige Dezernent für Migration, Michael Loritz, in der Frage der Unterbringung weiterer Zuwanderer in einem Hotelgebäude im Ortsteil Bad Peterstal geeinigt.

„Wir haben uns darauf verständigt, dass die Gesamtkonzeption für den Ort vorsieht, dass jedenfalls nicht mehr als 75 neue Zuwanderer in der Gemeinde Bad Peterstal-Griesbach untergebracht werden“, informiert Landrat Frank Scherer. Ihre genaue Verteilung auf die verschiedenen Unterkünfte innerhalb der Gemeinde werde noch ausgearbeitet. Bad Peterstal-Griesbach habe bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie eine weltoffene Gemeinde sei, die bereit ist, sich an der großen gesellschaftlichen Aufgabe der Unterbringung und Integration von Zuwanderern zu beteiligen, so der Landrat.

„In Anbetracht der derzeitigen Krisensituation im Kreis ist dies eine maßvolle Lösung für alle Beteiligten“, zeigt sich Baumann erleichtert. „Ich freue mich über die Zusage des Landratsamts, dass das Verhältnis von Einwohnern zu Zuwanderern dauerhaft unter fünf Prozent bleiben wird“, so der Bürgermeister weiter. Mit einer aktuellen Auslastung von aktuell 60 und dann 135 Personen sei Bad Peterstal-Griesbach eine der Gemeinden im Ortenaukreis, welche die meisten Flüchtlinge im Verhältnis zur Bevölkerungszahl aufgenommen haben. „Aus politischen, wirtschaftlichen, menschlichen und sozialen Gründen sollten nun die Kommunen zum Zuge kommen, die bis dato wenig oder gar nicht beansprucht sind“, appelliert der Bürgermeister an seine Amtskollegen.

Ob das Hotelgebäude in Bad Peterstal tatsächlich von einem Investor von der derzeitigen Eigentümerfamilie erworben und an den Landkreis vermietet wird, ist indes noch offen. Die Verhandlungen zwischen Landratsamt und potenziellem Investor sind noch nicht abgeschlossen. Sofern es zu einem Mietverhältnis kommt, ist eine Belegung im Frühjahr 2016 vorgesehen. Gemeinde und Landratsamt würden dann zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung unter Beteiligung des Staatlichen Schulamts einladen. Im Falle der Belegung der Hotelimmobilie würde das Landratsamt keine weiteren Gebäude für die vorläufige Unterbringung von Zuwanderern in der Renchtalgemeinde mehr weiterverfolgen. Auch würde keine weitere Zuweisung von Zuwanderern in die kommunale Anschlussunterbringung erfolgen.

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