Hilfsnavigation

  • Das Ortenberger Schloss am Abend.
  • Kulinarische Ortenau
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.

Der Verwaltungsausschuss des Kreistags hat in seiner Sitzung am 8. Dezember 2015 bewilligt, die Stellen im Jugendamt des Ortenaukreises fortlaufend an die Entwicklung der Zahl der Unbegleiteten Minderjährigen Ausländer (UMA) anzupassen. Damit reagiert der Ortenaukreis auf die zunehmenden Fallzahlen der ausländischen Kinder und Jugendlichen, die ohne sorgeberechtigte Begleitperson nach Deutschland einreisen und vom Jugendamt in Obhut genommen werden.

„Aufgrund des enormen Anstiegs der unbegleiteten minderjährigen Zuwanderer befinden wir uns seit geraumer Zeit an der Kapazitätsgrenze, was deren Unterbringung und Betreuung anbetrifft. Daher ist unser Personalbedarf in der Jugendhilfe bereits erheblich gestiegen und er wird in den kommenden Monaten weiter steigen“, erläuterte Sozialdezernent Georg Benz die aktuelle Situation. Dies betreffe den Kommunalen Sozialen Dienst, den Bereich der Beistandschaften und Amtsvormundschaften sowie die Wirtschaftliche Jugendhilfe.

Während das Jugendamt des Ortenaukreises Ende 2014 noch 49 UMA betreute, waren es im November 2015 bereits 161. Bedingt durch die bundesweite Zunahme an jungen und unbegleiteten Zuwanderern und dadurch, dass Baden-Württemberg die Quote innerhalb der Bundesrepublik in den letzten Monaten unterschritten hat, muss der Ortenaukreis künftig mit einer deutlichen Steigerung der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen rechnen. Ausgehend von einer Aufnahmequote von 3,88 Prozent der Ankünfte im Land muss der Ortenaukreis ab Januar bis auf weiteres monatlich bis zu 40 Jugendliche aufnehmen.

Ein neues Gesetz zur besseren Verteilung, Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher war am 1. November 2015 in Kraft getreten. Demgemäß werden UMA nach dem Königsteiner Schlüssel, der sich nach dem Steuereinkommen und der Bevölkerungszahl berechnet, auf die Bundesländer verteilt. Das Land Baden-Württemberg verteilt sie wiederum nach einem landesinternen Schlüssel entsprechend der Einwohnerzahlen auf die Kreise.

Die meisten der Jugendlichen, die bisher vom Ortenaukreis betreut werden, sind zwischen 14 und 17 Jahren alt. Sie werden in sozialpädagogisch betreuten Inobhutnahme-Einrichtungen und Jugendwohngemeinschaften, aber auch in Gastfamilien untergebracht.

Wo finde ich was?
Wo finde ich was?
Der Landkreis im Detail
Lagekarte
Modellkommune E-Government
Modellkommune E-Government