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Der Ortenaukreis bekommt eine sogenannte „Lernfabrik 4.0“. Heute hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW) einen Förderzuschlag in Höhe von 384.000 Euro für die Einrichtung eines solchen Grundlagen- und Anwendungslabors an der Gewerblich-Technischen Schule Offenburg bewilligt. Damit ist sie einer von insgesamt 15 Projektträgern, die vom Land gefördert werden. Auf Initiative von Landrat Frank Scherer hat sich der Ortenaukreis frühzeitig mit der Gewerblich-Technischen Schule in Offenburg um die Förderung beworben. Der Kultur- und Bildungsausschuss hat sich dafür in seiner jüngsten Sitzung am 10. Dezember einstimmig ausgesprochen. Mit der „Lernfabrik 4.0“ sollen Schüler auf die Digitalisierung in der Arbeitswelt im Zeitalter der sogenannten „Industrie 4.0“ vorbereitet werden.

„Ich freue ich mich sehr über den Zuschlag, das ist ein wichtiges Projekt für die Wirtschafts- und Bildungsregion Ortenau mit Leuchtturmcharakter“, kommentiert Landrat Frank Scherer die Entscheidung aus Stuttgart. „Die Gewerblich-Technische Schule hat ein umfangreiches und überzeugendes Konzept abgeliefert und wurde zurecht berücksichtigt. Die „Lernfabrik 4.0“ wird die modernen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten unserer Berufsschulen optimal ergänzen und sicherstellen, dass in der Ortenau auf dem neuesten Stand, qualitativ-hochwertig und zukunftsorientiert ausgebildet wird“, sagte Scherer. „Gut ausgebildete Fachkräfte – genau das benötigen unsere Ortenauer Unternehmen, um im globalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich agieren zu können. Mit einer Lernfabrik 4.0 bieten wir eine Top-Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit vor Ort“, so der Landrat.

„Angesichts intelligenter Maschinen und digital vernetzter Produktionsprozesse ist es erforderlich, Auszubildende und Beschäftigte in einer möglichst praxisnahen Lernumgebung zu qualifizieren“, erläutert Schulleiterin Monika Burgmaier die Bedeutung des Projekts. „Das Unternehmen der Zukunft basiert auf einem optimalen Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation. Fachkräfte werden immer mehr zum Manager, die sich intensiv digitaler Medien bedienen müssen“, so Burgmaier weiter.

Die Gewerblich-Technische Schule hatte seit dem Projektaufruf im Sommer mit Hochdruck und im Schulterschluss mit der IHK Südlicher Oberrhein an der Bewerbung für die „Lernfabrik 4.0“ gearbeitet. Neben der Förderung durch das Land unterstützt auch die regionale Wirtschaft die Einrichtung der Lernfabrik in Offenburg mit einem finanziellen Beitrag, der mit 175.000 Euro deutlich über den vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft vorgesehenen Anteil hinausgeht. „Es ist besonders erfreulich, dass die IHK nicht nur Unternehmen aus der Ortenau, sondern aus dem gesamten Kammerbezirk für die finanzielle Beteiligung gewonnen hat. Das zeigt die Bedeutung des Themas „Industrie 4.0“ für die regionale Wirtschaft und verdeutlicht die Notwendigkeit, passende Aus- und Weiterbildungskonzepte zu entwickeln“, ist die Schulleiterin überzeugt.

Das Land übernimmt 46 Prozent (384.000 Euro) der Gesamtkosten von rund 836.000 Euro. Dank des Engagements der IHK Südlicher Oberrhein, die bei 15 Unternehmen aus dem Ortenaukreis und den Regionen Emmendingen/Freiburg insgesamt 155.000 Euro Kofinanzierungsmittel einwarb und 20.000 Euro selbst zusteuert, beträgt der Finanzierungsanteil des Kreises mit 277.000 Euro rund ein Drittel der Projektkosten.

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