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Der Umwelt- und Technikausschuss des Ortenaukreises hat in seiner heutigen Sitzung den Neubau der Ortsumfahrung zwischen Oberkirch-Zusenhofen und Oberkirch-Nußbach beschlossen. Mit dem Neubau der Kreisstraße K 5305 werden die Oberkircher Ortsteile Stadelhofen, Zusenhofen und Nußbach und die dort angesiedelten Gewerbegebiete an die Bundesstraße B28 angebunden. Im Rahmen der Baumaßnahme soll auch ein gemeinsamer Rad- und Gehweg entstehen. Die Bauarbeiten können frühestens 2019 begonnen werden.

„Mit diesem wichtigen Straßenbauprojekt werden wir die betroffenen Ortschaften insbesondere von dem stetig zunehmenden Schwerlastverkehr erheblich entlasten und die Verkehrssicherheit deutlich verbessern“, so Michael Loritz, Dezernent für Infrastrukturen. Der Neubau der Umgehung ist deshalb erforderlich, weil das bisherige Straßennetz vor allem im innerörtlichen Kurvenbereich in Zusenhofen im Begegnungsverkehr mit einem LKW dazu führt, dass ein Fahrzeug auf einen Gehweg ausweichen muss, der auch als Schulweg dient. Durch die von der Stadt Oberkirch bereits veranlasste Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, die teilweilweise Umlenkung des Verkehrs auf andere Strecken und die permanente Überwachung dieser beiden Maßnahmen konnten nur leichte Verbesserungen erreicht werden, die wiederum zur Verlagerung der Belastungen auf andere Bereiche führte.

Noch offen ist die Frage, ob die neue Kreisstraße mit einem Rauten-Knotenpunkt mit sogenannten „Holländer Rampen“, also parallel zur Bundesstraße verlaufende Auf- und Abfahrtrampen, oder durch den Bau eines Kreisverkehrs an die Bundesstraße 28 angeschlossen wird. Beide Varianten würden auch die unmittelbare Anbindung des Gewerbegebiets „Au“ in Nußbach an die Bundesstraße ermöglichen. Der Rampenvariante hat der Bund bereits zugestimmt. Die Umsetzungsfähigkeit der Kreisverkehrvariante wird derzeit noch vom Ministerium für Verkehr und Infrastrukturen des Landes Baden-Württemberg geprüft. Welche der beiden Optionen letztlich zum Zuge kommt, hängt maßgeblich vom Bund als Straßenbaulastträger der B28 ab.

Die Gesamtkosten des Neubaus beliefen sich im Fall der Rampenlösung auf rund 18,5 Millionen Euro, während die Kosten für die Variante Kreisverkehr auf dem Niveau der B28 mit rund 13,3 Millionen Euro zu Buche schlagen würden. Unabhängig von der Variante geht die Verwaltung davon aus, dass die Kosten für die Anschlussstelle an die Bundesstraße mit 60 Prozent durch den Bund getragen werden. Die Kosten für den Bau der Kreisstraße selbst übernimmt neben dem Ortenaukreis zu 20 Prozent die Stadt Oberkirch. Die Gesamtkosten für den Neubau der Kreisstraße und der Kostenanteil des Ortenaukreises an der Anschlussstelle sind zu 50 Prozent durch das Landesgemeindefinanzierungsgesetz förderfähig.

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