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Der Ortenaukreis hat seinen Gesamtausstoß an Kohlenstoffdioxid (CO2) von 2012 bis 2014 um 8.208 Tonnen auf 16.205 Tonnen gesenkt. „Mit diesem Rückgang von über 33 Prozent haben wir unser Ziel, bis 2020 35 Prozent einzusparen, schon fast erreicht“, berichtete Dezernentin Jutta Gnädig vor den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und Technik (UTA) in der heutigen Sitzung. Seit September 2012 nutze der Kreis Ökostrom aus 100 Prozent regenerativ erzeugter Energie. Dies sei der Grund für einen Rückgang der CO2-Emissionen um 7.720 Tonnen. Weitere 488 Tonnen habe der Kreis durch energetische Sanierungen kreiseigener Gebäude eingespart, informierte Gnädig.

Bereits in der Vergangenheit war es der Kreisverwaltung gelungen, die Zielvorgaben des UTA umzusetzen: Eine CO2-Reduktion ausgehend vom Jahr 1994 um 15 Prozent bis zum Jahr 2010 wurde bereits 2004 erreicht. Das Einsparziel von sechs Prozent, ausgehend vom Jahr 2005 bis 2012, hatte der Ortenaukreis mehr als erfüllt und die CO2-Emissionen um zehn Prozent gesenkt. Im März 2014 hatte der UTA das neue Einsparziel von 35 Prozent auf der Basis von 2012 bis zum Jahr 2020 formuliert.

„Ich freue mich, dass die energetische Sanierung unserer Gebäude und die Umstellung auf Ökostrom Wirkung zeigen. Auch 2015 und 2016 werden wir nahezu 10 Millionen Euro investieren, um weitere Gebäude zu sanieren und den Energieverbrauch und die Energiekosten weiter zu senken“, so Landrat Frank Scherer.

„Im Jahr 2014 wurden 93 Prozent der gesamten CO2-Emissionen der Kreisgebäude durch Heizenergie und sieben Prozent durch den Stromverbrauch verursacht“, führte Ralf Martin vom Gebäudemanagement, der Verfasser des Energieberichts, weiter aus. „In Zukunft sehen wir deshalb das größte Potential zur weiteren CO2-Einsparung im Bereich der Heizenergie. Auf unserem Programm stehen bis 2016 energetische Sanierungen bei sieben Gebäuden und einer Sporthalle. Mit der Erneuerung von Verglasungen, Fassadendämmungen und Dachsanierungen sowie der Umstellung einer Heizung von Gas auf Holzpellets werden wir die Energieverbräuche und den CO2-Ausstoß weiter reduzieren.“

Energiebericht 2013 / 2014 (PDF, 1,5 MB, Energiebericht über den Energieverbrauch und die Schadstoffemissionen der kreiseigenen Liegenschaften)

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