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In der heutigen Berichterstattung von Ortenauer Medien über die Erweiterung des Parkplatzes „Hinterer Winkel“ an der Bundesstraße 33 (B33) zwischen Hausach und Haslach wurde suggeriert, dass die Fläche aufgrund eines Formfehlers des Kreis-Straßenbauamts wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückgebaut werden musste. Diese Behauptung ist falsch.

Richtig ist vielmehr, dass der Parkplatz baulich erweitert und die Gesamtsituation vor Ort erheblich verbessert wurde. „Von einem Schildbürgerstreich zu sprechen, ist ein Unding und in keiner Weise richtig“, kritisiert Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamts des Ortenaukreises, die Pressemeldungen. „Wir haben auch keine LKW-Buchten zurückbauen müssen. Im Gegenteil, wir haben auf einer Fläche, die vor unseren Arbeiten ein ungesicherter und maroder Asphaltstreifen ohne Markierung war, einen verkehrssicheren Parkplatz geschaffen mit Parkmöglichkeiten für bis zu 16 Lkw.“ Davor sei verkehrswidrig bis auf die B33 geparkt worden.

„Das war sehr gefährlich und es hätte zu Auffahrunfällen kommen können. Diese kritische Situation haben wir nun durch verengte Ein- und Ausfahrten entschärft, ein Parken auf der Bundesstraße ist nicht mehr möglich“, so Gäßler. Der Straßenbauamtsleiter betont, dass diese Wiederherstellung der Verkehrssicherheit auch das Ziel der baulichen Maßnahme war. „Die Zustände auf dem Parkplatz wurden von den Gemeinden Haslach und Hausach schon seit längerer Zeit bemängelt, insbesondere was die Hygiene und Verkehrssicherheit dort betraf. Wir haben bereits 2010 und in Absprache mit dem Kreis-Gesundheitsamt zwei mobile Toilettenkabinen aufgestellt“, so Gäßler.

„Von uns wurde die Maßnahme erneut aufgegriffen, nachdem 2015 wieder Gelder für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesstraßen zur Verfügung standen“, erklärt Gäßler. „Ziel war es, die ausstehenden Mängel zu beheben.“ Dies sei auch erreicht worden. „Neben den erwähnten Punkten haben wir zudem eine geregelte Entwässerung eingebaut, Aufenthaltsflächen mit Sitzgelegenheiten geschaffen und die mobilen Toilettenkabinen befestigt.“ Das Ergebnis rechtfertige die Investitionen von 150.000 Euro, die komplett vom Bund getragen werden, so der Straßenbauamtsleiter.

„Wir haben also den ursprünglichen Zweck dieser Maßnahme keinesfalls verfehlt, sondern für Verkehrssicherheit gesorgt und Ordnung geschaffen“, stellt Gäßler klar.

Das bestätigt auch Hausachs Bürgermeister Manfred Wöhrle: „Ich freue mich über die baulichen Verbesserungen und die Umgestaltung der Ein- und Ausfahrten. Jetzt können die Lkws nicht mehr bis auf die B33 parken, was die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf dieser Strecke enorm erhöht. Insgesamt ist die Fläche in unmittelbarer Nähe zu den Stadteinfahrten von Hausach und Haslach aufgewertet worden", so Wöhrle.

„Wir hätten uns gemeinsam mit den Bürgermeistern auch noch mehr Lkw-Stellplätze gewünscht. Das war aufgrund der ungeklärten Besitzverhältnisse vor Ort leider nicht möglich“ sagt Gäßler. „Wir sind davon ausgegangen, dass die Fläche zwischen Parkplatz und der Bundesstraße auch dem Bund gehöre und nicht einer Privatperson, wie sich herausgestellt hat“, räumt Gäßler ein. Nachdem der Irrtum erkannt wurde – mit dem Abschieben des Oberbodens waren da die ersten Arbeitsschritte bereits erfolgt - habe man dem Eigentümer angeboten, die Fläche zu erwerben. „Er hat dies abgelehnt“, so Gäßler. Das Straßenbauamt sagte daraufhin zu, die Fläche wieder in den ursprünglichen Zustand zu setzen. Dazu wurde der Oberboden wieder aufgetragen, die Fläche neu eingesät und der Entwässerungsgraben zwischen Wiesengrundstück und Parkplatz an gleicher Stelle wiederhergestellt. „Anstatt mit einer ursprünglich kalkulierten Breite von drei Metern, wurde der zweite Parkstreifen deshalb in 2,20 Metern Breite ausgeführt“, erklärt Gäßler.

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