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Der Ortenaukreis fördert die Jugendsozialarbeit an insgesamt 54 Schulen. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, vier weitere Schulen, das Anne-Frank-Gymnasium und die Förderschule in Rheinau, die Grund- und Werkrealschule in Rust, sowie die Bärbel-von-Ottenheim-Schule in Schwanau in die Förderung aufzunehmen. Außerdem werden an den Grund- und Werkrealschulen in Oppenau und Rheinau die bisherigen 50-Prozent-Stellen auf 75 Prozent aufgestockt. An der Grund- und Förderschule sowie Realschule Wolfach wird eine zweite Fachkraft eingestellt, die nun den Stellenumfang von 125 Prozent abdeckt. Dafür stellt der Ortenaukreis 49.265 Euro im Haushalt bereit.

„Die Schulen als Lebensraum und Sozialisationsort von Kindern und Jugendlichen werden immer wichtiger. Schulsozialarbeit ist ein gutes präventives Angebot der Jugendhilfe, das Schulen in ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag unterstützt und schwerpunktmäßig die in ihrer persönlichen Entwicklung gefährdeten, sozial ausgegrenzten oder benachteiligten Schülerinnen und Schüler zu fördern“, erklärte Georg Benz, Jugend- und Sozialdezernent im Landratsamt Ortenaukreis. Die 698.060 Euro, die der Ortenaukreis jährlich für Jugendsozialarbeit aufbringt, seien daher gut investiert, so Benz weiter.

Für die Schulsozialarbeit kommen zu je einem Drittel der Ortenaukreis, das Land Baden-Württemberg und die kommunalen Schulträger auf. Nach den Förderrichtlinien des Ortenaukreises erhält eine öffentliche Schule den Zuschuss, wenn sie eine pädagogische Fachkraft mit Hochschulabschluss mit mindestens einer 50-Prozent-Stelle beschäftigt. Die jährliche Kreisförderung liegt bei 16.700 Euro für eine Vollzeitstelle. An den 58 geförderten Schulen im Ortenaukreis sind insgesamt 41,8 Stellen für Schulsozialarbeit eingerichtet.