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Der Kinder-und Jugendärztliche Dienst im Landratsamt Ortenaukreis hat rund 3600 Kinder, die 2016 eingeschult werden sollen, untersucht. Dabei stellten die Medizinischen Assistentinnen fest, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) seltener wahrgenommen werden.

Allen Kindern stehen regelmäßige, kostenlose Früherkennungsuntersuchungen (U1-U9) in den ersten sechs Lebensjahren zu. Das Kinderschutzgesetz Baden-Württemberg verpflichtet die Eltern, diese Untersuchungen bei ihren Kindern durchführen zu lassen.

Die Auswertungen der Daten der Einschulungsuntersuchung im Untersuchungszeitraum 2013/14 zeigen, dass 96 Prozent der Kinder bei der Vorsorgeuntersuchung im Alter von zwei Jahren (U7) vorgestellt wurden, ein Jahr später, im Alter von drei Jahren (U7a) nur noch 87 Prozent. Die U8 (vier Jahre) haben 91 Prozent der Eltern mit ihren Kindern wahrgenommen. Damit haben trotz gesetzlicher Pflicht etwa zehn Prozent der Kinder keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Fehlen die letzten U-Untersuchungen, bekommen die Kinder eine Vorsorgeuntersuchung durch die Schulärztin. „U-Untersuchungen vor der Einschulung sind besonders wichtig. Werden hier Auffälligkeiten festgestellt, kann die Zeit bis zum Schulbeginn genutzt werden, um das Kind gezielt zu fördern“, erläutert Dr. Katrin Nagel, Kinderärztin am Gesundheitsamt.

Bei der Einschulungsuntersuchung prüfen die Assistentinnen des Gesundheitsamts den Entwicklungsstand des Kindes, das Seh- und Hörvermögen und den Impfschutz. So können möglichst frühzeitig individuelle Förderbedarfe erkannt und spezielle Förderungen begonnen werden. Zahlreiche Kinder bekamen die Empfehlung Hör- und Sehvermögen fachärztlich zu überprüfen.

Bezüglich der Impfquoten zeigen die Daten im Ortenaukreis eine erfreuliche Entwicklung: die Anzahl der Kinder mit den empfohlenen zwei Masernimpfungen ist im Zeitraum von 2013 bis 2015 von 78 Prozent auf 86 Prozent gestiegen. „Dies ist eine positive Tendenz. Von dem Ziel, die Masern zu eliminieren, wozu eine Impfquote von mindestens 95 Prozent erforderlich ist, sind wir allerdings noch weit entfernt“, erklärt Dr. Nagel. „Dabei sind Impfungen eine einfache und wirkungsvolle Methode, um Infektionskrankheiten zu verhindern. Die U-Untersuchungen sind regelhaft ein guter Anlass, den aktuellen Impfstatus der Kinder zu überprüfen.“

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