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Der Ortenaukreis plant die Lücke in der Radwegverbindung entlang der K 5324 zwischen Offenburg-Bühl und Offenburg-Weier 2016 zu schließen und 2017/18 in Achern-Oberachern am Knotenpunkt Oberkirchstraße (K 5308) / Oberacherner Straße (K 5310) / Poststraße einen Kreisverkehr zu bauen. Dem hat der Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags heute zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, jeweils die Landesförderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) zu beantragen. Zudem gab die Verwaltung den Gremiumsmitgliedern in der Sitzung einen Überblick über die Radweg- und Straßenbaumaßnahmen, deren Baubeginn bis 2018 vorgesehen ist.

„Der weitere Ausbau der Kreisstraßen und der Neubau von Radwegen sind lohnenswerte Investitionen“, erklärte Landrat Frank Scherer. Eine gute Verkehrsinfrastruktur trage dazu bei, die Attraktivität des Standorts für Unternehmen, Arbeitnehmer, Einheimische und Touristen gleichermaßen zu steigern.

Als neues Projekt wurde das Planungskonzept für einen neuen Radweg zwischen Bühl und Weier vorgestellt. „Dadurch wird insbesondere der Schulweg zwischen den beiden Offenburger Ortsteilen sicherer und eine weitere Lücke im Radwegenetz des Ortenaukreises geschlossen“, führt der Landrat aus. Die Maßnahme wird im Zusammenhang mit der Sanierung der drei Brücken an der K 5324 über den Flutgraben, die Kinzig und den Offenburger Mühlbach umgesetzt. Bei der Erarbeitung des Sanierungskonzepts und in Abstimmung mit der Stadt Offenburg habe es sich als sinnvoll erwiesen, gleichzeitig die Radverkehrsführung zu verbessern, so der Landrat weiter. Dabei werden die Brücken erweitert, der vorhandene Gehweg außerhalb der Brücken wird ausgebaut. Somit schließt ein 2,50 Meter breiter Rad- und Fußweg, der südlich der Kreisstraße verläuft, die 440 Meter lange Radweglücke. Gleichzeitig wird die Fahrbahndecke der K 5324 erneuert. Die Maßnahme soll 2016 umgesetzt werden. Die Gesamtkosten werden sich auf 740.000 Euro belaufen. Davon entfallen 490.000 Euro auf die Instandsetzung der Brückenbauwerke, die im Kreishaushalt 2015/16 bereitgestellt sind. Der Landeszuschuss beträgt 250.000 Euro, die Stadt Offenburg übernimmt einen Kostenanteil in Höhe von 22.000 Euro.

Die Kreisrätinnen und Kreisräte befürworten außerdem den Umbau des Knotenpunkts Oberkirchstraße (K 5308) / Oberacherner Straße (K 5310) / Poststraße in Achern-Oberachern zu einem Kreisverkehr. „Die allgemeine Verkehrssicherheit an der aktuell unübersichtlichen und daher gefährlichen Einmündung wird dadurch besonders auch für die Fußgänger verbessert werden“, so Scherer. Die Kreisstraßenverwaltung sieht aufgrund der angrenzenden Häuser einen kleinen Kreisverkehr von 28 Metern Außendurchmesser vor. Fußgänger sollen die vier Äste vor der Einmündung in den Kreisel jeweils auf Zebrastreifen sicher überqueren können. Zudem sollen zwischen den einzelnen Kreiselarmen die Fahrbahnteiler gepflastert und leicht erhöht werden, damit sie bei Bedarf von LKWs befahren werden können. Zu Beginn des Umbaus ab 2017 soll auch die Brücke über den Mühlbach instandgesetzt werden.

Das Landratsamt rechnet mit Gesamtkosten von rund 530.000 Euro. Die Fördermittel des Landes werden bei 165.000 Euro liegen, der Anteil der Stadt Achern bei 85.000 Euro, so dass der Ortenaukreis im Doppelhaushalt 2017/18 280.000 Euro Eigenmittel einstellen muss. Hinzu kommen 100.000 Euro für die Erneuerung der Fahrbahndecke der K 5310 (Oberacherner Straße) auf einer Länge von 480 Metern, die bereits im Kreishaushalt 2015/16 eingeplant sind.

Zudem hat Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler den Stand der bis 2018 geplanten Radwege- und Straßenbaumaßnahmen vorgestellt.

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