Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Das Ortenberger Schloss am Abend.
  • Kulinarische Ortenau

Der Ortenaukreis investiert in ein kreisweites glasfaserbasiertes Backbone-Netz, um die Breitbandversorgung im Landkreis voranzubringen. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat daher in seiner heutigen Sitzung beschlossen, als Sofortmaßnahme für die Mitverlegung von Leerrohren bei Straßenbaumaßnahmen bis zu 150.000 Euro aus dem Kreishaushalt 2015/16 zur Verfügung zu stellen. Weitere 100.000 Euro haben die Ausschussmitglieder genehmigt, um eine Firma zu beauftragen, die den Breitbandausbau koordiniert.

Der Masterplan beinhaltet die Planung für ein kreisweites Breitbandnetz von Höchstgeschwindigkeitsverbindungen für das Internet auf der Grundlage von Glasfaserkabeln mit mindestens zwei Netzknoten pro Gemeinde, an die kleinere Netze angeschlossen werden können. Zudem zeigt er auf, wie der Auf- und Ausbau des Datennetzes technisch umgesetzt und langfristig weiterentwickelt werden kann.

Die Kreisverwaltung rechnet mit der endgültigen Fertigstellung des Masterplans bis Ende Oktober. Das Ergebnis wird den Städten und Gemeinden anschließend vorgestellt.

Um die Kosten für den Netzausbau so gering wie möglich zu halten, sollen bei Straßenbaumaßnahmen des Ortenaukreises und des Landes auf den künftigen Trassen des Backbone-Netzes in den kommenden zwei Jahren rund 17 Kilometer Leerrohre mitverlegt werden. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst seit August 2015 die Nettokosten der Maßnahmen mit 30 Euro pro laufendem Meter. Auf den Landkreis entfallen somit rund 100.000 Euro als Eigenanteil. Für die Verlegung von Leerrohren an Landesstraßen rechnet die Verwaltung mit einem Eigenanteil von weiteren 50.000 Euro.

Darüber hinaus haben die Kreisräte sich dafür ausgesprochen, die zentrale Steuerung und Koordinierung des kreisweiten Netzausbaus an eine im Thema erfahrene Firma zu vergeben. Diese soll in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, den Städten und Gemeinden eine Organisationsform für die Investition und den Bau des Netzes erarbeiten, eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellen sowie die für den Bau notwendigen Ausschreibungen vorbereiten. Das Einverständnis der Kommunen vorausgesetzt sollen sie die geschätzten Kosten von 100.000 Euro für die Beauftragung eines externen Unternehmens anteilig mit zehn Cent pro Einwohner mitfinanzieren, so dass der Ortenaukreis voraussichtlich rund 58.000 Euro zu tragen haben wird. Der Auftrag soll noch vor Jahresende vergeben werden. Der Ausschuss hat in diesem Zusammenhang auch angeregt, die Kommunen frühzeitig in die weitere Planung einzubinden. Dazu soll die Einrichtung einer Lenkungsgruppe geprüft werden.

Wo finde ich was?
Wo finde ich was?
Der Landkreis im Detail
Lagekarte
Modellkommune E-Government
Modellkommune E-Government