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Der neue Rebhang im Gebiet Käsreut in Waldulm ist fertiggestellt. Landrat Frank Scherer hat gestern zusammen mit Bürgermeister Stefan Hattenbach, Ministerialrätin Andrea Heidenreich vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und dem Landtagsabgeordneten der CDU, Willi Stächele, den Gedenkstein im Scherdweg enthüllt. „Wir haben wesentlich größere Bewirtschaftungseinheiten geschaffen. Alle Flurstücke haben jetzt Neigungen von maximal 35 Prozent, die Querneigungen haben wir auf ein Minimum reduziert. Der große Vorteil ist, dass die Winzer alle Flächen nun von Weg zu Weg maschinell bewirtschaften können,“ sagte der Landrat.

„Mit solchen Rebverfahren, eine Sonderform der Flurneuordnungsverfahren, schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Winzerinnen und Winzer auch unter schwierigen Bedingungen wie engen Tälern und steilen Hängen erfolgreich wirtschaften und konkurrenzfähig bleiben können.“ Dies, so der Landrat weiter, sichere auch den Erhalt der Kulturlandschaft und stärke den ländlichen Raum - ganz im Sinne der strategischen Ziele des Ortenaukreises.

Als Ausgleich für die unvermeidlichen Eingriffe in die Natur wurde eine Feuchtwiese sowie Totholzlebensbereiche und Nisthilfen angelegt, mehrere Steinhaufen als Behausung für Mauer-Eidechsen geschüttet und am Zulauf zum Langenbächle das unerwünschte Springkraut beseitigt.

„Damit haben wir die Eingriffe in die Natur überkompensiert, was zu einem höheren Zuschuss vom Land Baden-Württemberg geführt hat“, so Scherer weiter.

1,266 Millionen Euro wurden in die Umgestaltung des Rebbergs investiert. Das Land hat die Maßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von insgesamt 873 000 Euro unterstützt. Die Gemeinde Kappelrodeck hat 176 000 Euro zugeschossen, sodass die Teilnehmer 217 000 Euro zu tragen haben, das sind rund drei Euro pro Quadratmeter der neuen Rebfläche.

Daten und Fakten zum Rebverfahren Käsreut:

Gesamtfläche von rd. 37 ha, davon rd. 8 ha Rebflächen. Im Gebiet lagen zuvor 173 Flurstücke und 75 Bewirtschaftungseinheiten in den Reben. Nach der Flurneuordnung sind 30 Bewirtschaftungseinheiten in den Reben übriggeblieben.

Anordnung November 2013

Anzahl der Beteiligten 45 Teilnehmer

Beginn der Bauarbeiten Frühjahr 2015

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