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Wie bereits mehrfach gemeldet, muss der Ortenaukreis aufgrund der stark zunehmenden Flüchtlingszahlen mangels Alternativen auch kreiseigene Sporthallen als Flüchtlingsquartiere belegen. In der Turnhalle des Forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof in Gengenbach sind seit Ende August rund 60 Flüchtlinge untergebracht.

Ab Anfang Oktober soll auch das Waldschulheim Höllhof im Gengenbacher Ortsteil Mittelbach als Flüchtlingsunterbringung genutzt werden. Dies teilt das Migrationsamt des Ortenaukreises mit. „Rund 90 Personen können einziehen, es werden hauptsächlich Familien untergebracht“, gibt Migrationsamtsleiterin Alexandra Roth bekannt. „Da der Höllhof als Schullandheim auf die Vollversorgung der Bewohner eingerichtet ist, werden die Flüchtlinge auch durch das dortige Team versorgt werden. Das ist ein Novum im Landkreis. Die soziale Betreuung übernehmen Sozialarbeiter des Migrationsamtes“, so Roth.

In das Konzept der Flüchtlingsunterbringung sollen auch die am Waldschulheim zur Verfügung stehenden waldpädagogischen Angebote integriert werden. Matthias Schmitt, Leiter des Amts für Waldwirtschaft, betont, dass mit diesem Konzept das Waldschulheim und sein Team einen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Notsituation leisten können. In dem Schullandheim arbeiten auch zwei junge Menschen, die sich für ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) entschlossen haben und nun in die Betreuung der Flüchtlinge miteinbezogen werden. Daneben wird sich der bewährte Kreis der Ehrenamtlichen in Gengenbach bei der Strukturierung des Alltags der Flüchtlinge in der geografisch abgelegenen Lage engagieren. Spenden nimmt das Familien- und Seniorenbüro Gengenbach in der Leutkirchstraße 32 an, dort gibt es auch eine Kleiderkammer, Ansprechpartnerin ist Christine Weygoldt-Barth.

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