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KOA-Chef Armin Mittelstädt und Projektleiterin Claudia Zurmühl

Mit dem Projekt JuLe (Job und Leben) bietet die Kommunale Arbeitsförderung im Landratsamt Ortenaukreis (KOA) ein neues Programm zur Unterstützung von arbeitslosen Frauen mit Kindern an. Ziel des vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts ist es, Alleinerziehenden, die im Bezug von Arbeitslosengelds II stehen, den Wiedereinstieg in Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen. Durch die Teilnahme am ESF-Programm, das die KOA in Kooperation mit den Jobcentern Baden-Baden, Emmendingen und Rastatt durchführt, fließen in den Jahren 2015 bis 2017 rund 921.000 Euro in den Ortenaukreis. Seit Projektbeginn im Januar 2015 konnten bereits 100 Frauen in Arbeit oder Ausbildung vermittelt werden.

Das Ortenauer Jobcenter wurde in seiner Zielgruppenarbeit für Alleinerziehende bereits in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen von zwei Projekten durch den ESF unterstützt. Mit JuLe kann die KOA diese Intensivbetreuung für weitere drei Jahre bis Dezember 2017 gewährleisten. „Gerade weil der Anteil der Frauen an den Leistungsbeziehern nach wie vor deutlich höher als der der Männer liegt, ist es uns wichtig, die Arbeitsmarktintegration von Frauen in den Fokus zu rücken,“ erläutert KOA-Amtsleiter Armin Mittelstädt. Im Ortenaukreis sind aktuell 6.114 Frauen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Davon sind rund 2.000 alleinerziehend. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit unserem Förderantrag erneut punkten konnten und die Zielgruppenberatung für die Alleinerziehenden fortsetzen können“, so Mittelstädt weiter.

JuLe richtet sich insbesondere an Alleinerziehende mit Kindern unter drei Jahren. Ihnen bietet das ESF-Projekt die Möglichkeit, sich frühzeitig um ihre berufliche Zukunft zu kümmern. Für die Einzelberatung stehen den 420 Teilnehmerinnen sechs pädagogisch geschulte Ansprechpartnerinnen an den KOA-Standorten in Offenburg und Lahr zur Seite. Sie unterstützen die Frauen etwa dabei, während den Schulungs- und Arbeitszeiten Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu finden, Lehrstellen oder Praktikumsplätze zu bekommen oder sich auf geeignete Stellen zu bewerben. Darüber hinaus werden die Teilnehmerinnen je nach Bedarf in Einzelcoachings, Gruppenseminaren oder individuellen Qualifizierungsprogrammen fit für den Arbeitsmarkt gemacht. „Aufgrund des guten Betreuungsschlüssels von einer Ansprechpartnerin zu 100 Teilnehmerinnen ist es unseren Mitarbeiterinnen möglich, einen engen Kontakt zu den Projektteilnehmerinnen aufzubauen und diese ganzheitlich zu beraten“, wertet Projektleiterin Claudia Zurmühl den bisherigen Erfolg des Programms.

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