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Der neu gewählte LEADER-Vorstand

Mit der Gründungsversammlung des Vereins „Regionalentwicklung Ortenau“ am 23. Juli im Festsaal der Illenau in Achern schufen das Landratsamt, 17 Kommunen des Ortenaukreises, Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie interessierte Bürger den Rahmen für die Beteiligung am europäischen Förderprogramm LEADER. LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale“, also „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ und hat zum Ziel, Akteure im ländlichen Raum zu vernetzen und Regionen unter Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Ziel des Vereins ist es, die Region Nördliche Ortenau mithilfe der Fördergelder in den kommenden fünf Jahren bis 2020 gemeinsam voran zu bringen.

Zur Vereinsgründung sprachen Oberbürgermeister Klaus Muttach, Stadt Achern, Dieter Blaeß, Abteilungspräsident beim Regierungspräsidium Freiburg, sowie Martin Schreiner, Dezernent für den Ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis.

Laut Muttach sei die Illenau als künftige Geschäftsstelle des Vereins geplant. Er bedankte sich bei der Lenkungsgruppe, die die Bewerbung intensiv begleitet hatte und gratulierte den 17 Kommunen Achern, Appenweier, Bad Peterstal-Griesbach, Berghaupten, Durbach, Gengenbach, Kappelrodeck, Lautenbach, Oberkirch, Ohlsbach, Oppenau, Ortenberg, Ottenhöfen, Renchen, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach zur Aufnahme in die Förderperiode.

„Das war ein Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung“, ließ Schreiner den Bewerbungsprozess Revue passieren. „In einer Auftaktveranstaltung, sechs Themenabenden, einem Jugendworkshop und einer Abschlussveranstaltung haben die Bürger die Bewerbung aktiv mitgestaltet.“

„Wir verfolgen die Entwicklungen bei LEADER stets mit großem Interesse und möchten, sozusagen als verlängerter Arm der Landesregierung, dazu beitragen, die ländlichen Regionen strukturell zu stärken“, betonte Blaeß. Er freue sich darüber, dass es mit der Region Ortenau insgesamt vier LEADER-Kulissen im Bezirk des Regierungspräsidiums Freiburg im südbadischen Raum gebe. Diese Anzahl sei bemerkenswert, da bei der Auswahl nicht alle Regionen zum Zuge kommen konnten. Jede der 18 ausgewählten Kulissen erhalte grundsätzlich Mittel in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro.

Nach den Begrüßungsworten schloss sich der formale Akt der Vereinsgründung an. Von den anwesenden Personen waren 36 stimmberechtigt. Laut der einstimmig beschlossenen Satzung vernetzt der Verein die Akteure in seinen 17 Mitgliedskommunen, um Projekte zur regionalen Strukturentwicklung zu fördern. Aufgerufen sind kommunale, gewerbliche und private Projektträger, die Ziele der Region durch ihre Projekte zu verwirklichen und damit den ländlichen Raum in der Region zu stärken. „Kooperation durch Vielfalt“ heißt das Motto der Region, mit der sie in die Bewerbungsphase gestartet ist und das sie in den kommenden fünf Jahren kontinuierlich umsetzen möchte.

Als Auswahlgremium über Anträge für förderfähige Projekte wurden ein fünfköpfiger Vorstand und ein 18-köpfiger Beirat gewählt, die sich aus privaten, kommunalen sowie Wirtschafts- und Sozialpartnern zusammensetzen. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Klaus Schmiederer aus Oppenau (Privat) gewählt, seine Stellvertreterin ist Frau Dr. Diana Kohlmann (Landratsamt Ortenaukreis). Als Beisitzer wurden Verena Kopp-Kast aus Gengenbach (Privat) und Edgar Gleiß (Bildungsregion Ortenau), zur Schatzmeisterin wurde Heidi May (Leiterin der Stadtkasse Achern) gewählt. Ursula Schwarz (Landratsamt Ortenaukreis) wurde zur Kassenprüferin bestellt.

 

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