Hilfsnavigation

  • Wir beraten Sie gerne.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Das Ortenberger Schloss am Abend.
  • Kulinarische Ortenau
Großes Bild anzeigen
Der Kehler Oberbürgermeister Toni Vetrano gab die Vizepräsidentschaft an Catherine Graef-Eckert ab, die sowohl die Eurométropole de Strasbourg als auch das Département du Bas-Rhin im Aufsichtsgremium der Infobest Kehl-Strasbourg vertritt.

Landrat Frank Scherer ist neuer Präsident der grenzüberschreitenden Beratungsstelle Infobest Kehl/Strasbourg. Nach zweijähriger französischer Präsidentschaft ging der Vorsitz der deutsch-französischen Einrichtung diese Woche turnusgemäß an die deutsche Seite über. Der bisherige Amtsinhaber Louis Becker, der seit 1999 alle zwei Jahre den französischen Vorsitz innehatte, wurde verabschiedet und für seine Verdienste in der deutsch-französischen Zusammenarbeit gewürdigt. Mit Cathrine Graef-Eckert übernimmt eine Kommunalpolitikerin des Départements Bas-Rhin und der Eurométropole Strasbourg die Vizepräsidentschaft.

„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, denn die binationale Informations- und Beratungsstelle Infobest ist gelebte Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich und bietet den Grenzgängern eine schnelle und unbürokratische Hilfe“, sagte der neue Präsident Scherer.

Die in Kehl angesiedelte deutsch-französische Einrichtung besteht seit 1993 und wird von Gebietskörperschaften auf beiden Seiten des Rheins getragen. Das Infobest-Team in Kehl ist mit den drei weiteren Infobestberatungsstellen am Oberrhein (PALMRAIN, PAMINA und Vogelgrun/Breisach) und mit allen deutsch-französischen Einrichtungen der Region eng vernetzt. „Mit ihrem binationalen Team ist die Infobest Kehl/Strasbourg bestens aufgestellt. Sie leistet wichtige Arbeit direkt an der Basis, indem sie die Bürgerinnen und Bürger informiert und berät, grenzüberschreitende Fragestellungen sammelt und Lösungen mit den Partnern der deutsch-französischen Kooperation sucht. Damit treibt sie die grenzüberschreitende Integration im Alltagsleben vorbildlich voran“, betonte Scherer.

Allein im vergangenen Jahr hat das deutsch-französische Team rund 5.300 Anfragen zum grenzüberschreitenden Alltag beantwortet. Hauptthemen dabei waren Steuern, Rente und Krankenversicherung.

„In über neunzig Prozent der Fälle sind es Privatpersonen, die sich beraten lassen“, informieren die Referentinnen Monica Schoch und Cindy Schildknecht.

Über zwei Drittel der Anfragen (71 Prozent) kommen von Personen, die in Frankreich wohnen. Der Grund: es arbeiten mehr französische Grenzgänger in Deutschland, als deutsche Grenzgänger in Frankreich. „In den letzten Jahren war die Besteuerung französischer Rentner, die aus Deutschland eine Rente beziehen, das beherrschende Thema“, sagt Schoch. „Inzwischen wird dieses komplexe Thema von einem speziell dafür ausgebildeten Beratungsteam, der sogenannten „Renten-Task-Force“ abgedeckt, das Sprechstunden direkt im Elsass anbietet“, ergänzt Schildknecht.

Gut besucht seien im vergangen Jahr auch die speziellen Informationstage und Sprechstunden für Grenzgänger gewesen, teilen die Referentinnen mit. An den „Internationalen Rentensprechtagen“ können die Menschen ihre Fragen direkt an die deutsche und französische Rentenstelle richten oder sich bei den „Informationstagen für Grenzgänger“ über alle Aspekte zum Status des Grenzgängers informieren.

Zudem gibt es eine monatliche Sprechstunde der elsässischen Agentur für Arbeit („Pôle Emploi Alsace“) in den Räumlichkeiten von Infobest. Dabei geben Experten Rat im Falle von Arbeitsplatzverlust, drohender Arbeitslosigkeit oder Arbeitsuche auf beiden Seiten des Rheins.

Wo finde ich was?
Wo finde ich was?
Der Landkreis im Detail
Lagekarte
Modellkommune E-Government
Modellkommune E-Government