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Beim Schulbesuch des Ortenauer Landrats Frank Scherer am 23. Juni durften sich Schüler des IBG Lahr über eine Gemeinschaftskundestunde mit dem Landrat freuen.

Im Rahmen seiner regelmäßigen Schulbesuche an den kreiseigenen Schulen kam der Ortenauer Landrat Frank Scherer am Dienstag, 23. Juni, an die Kaufmännischen Schulen mit Integriertem Beruflichen Gymnasium (IBG) in Lahr. Beim Rundgang und im Gespräch mit dem Team um Schulleiter Herbert Huber machte sich der Landrat ein umfassendes Bild vom Status quo und den Vorhaben der Schule, etwa was die kommenden Sanierungen oder die Erweiterung der Ausbildungsangebote anbetrifft. Scherer gestaltete zudem eine Schulstunde in Gemeinschaftskunde und stand dabei Zwölftklässlern des Integrierten Beruflichen Gymnasiums Rede und Antwort zu Fragen rund um Kommunalpolitik und Verwaltung.

„Das vielseitige Bildungsangebot der Kaufmännischen Schulen und des IBG ermöglicht eine ganze Bandbreite von Berufs- und Schulabschlüssen. Durch die modernen Unterrichtsmethoden, den hohen Praxisbezug und Angebote wie das Wirtschaftsgymnasium International oder die Übungsfirmen sind die Schüler bestens für ihre Tätigkeiten in Wirtschaft, Verwaltung und im Sozialbereich gerüstet“, zeigte sich Landrat Frank Scherer überzeugt. Insbesondere das Modell des Integrierten Beruflichen Gymnasiums, in dem Schüler verschiedener Gymnasialtypen (Wirtschaftswissenschaftliches und Sozialwissenschaftliches Gymnasium) in gemischten Klassen gemeinsam unterrichtet werden, sei für die Schüler bereichernd und zudem einzigartig in Baden-Württemberg.

Beim Rundgang durch das Schulgebäude sprach Scherer mit der Schulleitung über die bevorstehenden Baumaßnahmen. Im Zuge des Gebäudesanierungsprogramms investiert der Ortenaukreis in diesem Jahr insgesamt 1,3 Millionen Euro an den Kaufmännischen Schulen und am IBG etwa für die energetische Sanierung, den Einsatz neuer Fenster und den Einbau von zwei Personenaufzügen zur Schaffung von Barrierefreiheit. „Die beruflichen Schulen im Ländlichen Raum leisten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Ortenau. Sie sichern sowohl den Fachkräfte- als auch den Akademikernachwuchs, den wir dringend benötigen“, so Scherer. Die Sanierungen, aber auch die jährlichen Ausgaben für den laufenden Schulbetrieb in Höhe von 1,1 Millionen, seien daher sinnvoll und wichtig.

Im Anschluss diskutierte der Landrat mit dem Schulleitungsteam und Vertretern des Personalrats Möglichkeiten, einen Schulsozialarbeiter an die Kaufmännischen Schulen Lahr zu holen. Weitere Schwerpunkte des Gesprächs waren die Bedeutung der Beruflichen Schulen am Standort Lahr, insbesondere hinsichtlich des Übergangs in das duale System und der Vergabe von Hochschulzugangsberechtigungen, sowie die Einführung eines sechsjährigen Ernährungs-, Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums (6ESG), welche der Schulträger bereits vor zwei Jahren beim Kultusministerium beantragt hat und das es in Baden-Württemberg bislang nur an vier Standorten gibt.

Schulleiter Herbert Huber berichtete dem Landrat, dass es in Lahr im aktuellen Schuljahr mehr Abiturienten an beruflichen als an allgemeinbildenden Gymnasien gibt. Über alle Lahrer Gymnasien hinweg habe das IBG mit Abstand die meisten Abiturzeugnisse ausgestellt. Andreas Scherwath, Abteilungsleiter des IBG, erläuterte, dass hier nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität stimme: So sei etwa das Wirtschaftsgymnasium International (WGI), bei dem ein Teil des Profilfachs BWL auf Englisch unterrichtet wird, ein Erfolgsmodell. Bereits zum zweiten Mal infolge komme die beste Abiturientin des Jahrgangs vom WGI, in diesem Jahr sogar mit dem Traumdurchschnitt von 1,0.

Es war der zweite Besuch des Landrats in diesem Jahr – bereits im März hatte er die Kaufmännischen Schulen gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann besucht. Der Ministerpräsident wollte sich während seines Kreisbesuchs über das Bildungsangebot der Lahrer Schule informieren und an der Eröffnungsfeier einer Übungsfirma teilnehmen.

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