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Der Ortenaukreis erhält den „Best-Practice-Preis Urban Telematics 2014/2015“. Prämiert wird er für die „Einrichtung eines Richtungswechselbetriebs im Zuge der Kreisstraße 5349 zwischen Europa-Park Rust und Bundesautobahn 5 (A5)“. Die Ehrung übernimmt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller diesen Freitag (22. Mai) im Rahmen der internationalen Konferenzmesse „Metropolitan Solutions“ in Berlin. Der Preis gilt als Auszeichnung für intelligente Telematik-Anwendungen mit überregionaler Bedeutung und wird in Zusammenarbeit des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Innovators Clubs, des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) und von Telematics Pro seit 2012 verliehen. „Das ist eine fantastische Nachricht und ich freue mich sehr, dass wir diesen Preis erhalten. Damit honoriert die Fachwelt die Wechselverkehrszeichenlage nicht nur als vorbildliches Straßenbauprojekt, der Ortenaukreis wird zudem als Innovationsträger dafür geehrt, es in bestmöglicher Art und Weise realisiert zu haben! Damit wird von unabhängigen Experten nochmals unterstrichen und bestätigt: diese Maßnahme des Ortenaukreises ist unter Verkehrs- und Umweltgesichtspunkten vorbildlich“, so der Landrat.

Durch den Einsatz aktueller Technologien der Verkehrstelematik trage die Wechselverkehrszeichenlage zur wesentlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Gleichzeitig sorge die Anlage dafür, dass ein Besuchermagnet des Landkreises für die Bevölkerung und die Touristen an Attraktivität gewinne, heißt es in der Begründung der unabhängigen Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Europa-Park-Inhaber Roland Mack bestätigt: „Diese Maßnahme war nicht nur ökologisch sinnvoll, sie hat auch verkehrstechnisch voll eingeschlagen. Die Zahl der Unfälle hat seit der Einführung der Wechselverkehrszeichenanlage deutlich abgenommen. Es gibt weder Staus bei der Anfahrt und durch den nachmittäglichen Richtungswechsel. Auch nicht abends bei der zweispurigen Abfahrt von den Parkplätzen des Europa-Parks, geschweige denn Rückstaus auf die A 5.“ Die Zusammenarbeit und Abwicklung mit der Verkehrsbehörde des Landratsamtes sei so reibungslos und vorbildlich verlaufen wie zwischen zwei Wirtschaftsunternehmen, so Mack.

„Ich gratuliere den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ortenaukreises – auch im Namen der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen - ganz herzlich für die erfolgreiche Teilnahme an der Ausschreibung zum „Best-Practice-Preises Urban Telematics 2014/2015“, beglückwünscht Sandra Boser den Ortenaukreis. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion weiter: „Mit der Einrichtung eines Richtungswechselbetriebs im Zuge der Kreisstraße 5349 zwischen Europa-Park Rust und der Bundesautobahn A5 haben Sie eindrucksvoll gezeigt, wie intelligente Verkehrsführung funktioniert. Der von Ihnen eingerichtete Richtungswechselbetrieb ist für die Verbindungsstrecke zwischen Autobahn und dem Europa-Park in Rust eine gute Lösung, um starke Verkehrsströme zu bestimmten Tageszeiten abzuwickeln.“

Sabine Wölfle, SPD-Landtagsabgeordnete, kommentiert die Preisvergabe wie folgt: „Ein Freizeitpark sollte weder mit Stress angefahren werden noch am Ende eines vergnüglichen Tages mit nervenaufreibenden Stau verlassen werden. Die innovative Idee den Verkehr morgens und abends gezielt zu leiten und damit auf das Verkehrsaufkommen intelligent zu reagieren ist eine Entlastung für Besucher und Anwohner. Der Richtungswechselbetrieb zwischen der A5 und dem Europa-Park ist ein hervorragendes Best - Practice-Beispiel und sollte beispielgebend sein, um Verkehrslenkung in besonders von Stau bedrohten Straßen zu erreichen.“

Seit 2012 werden jedes Jahr die Städte, Landkreise und Regionen, die effiziente Verkehrs- und andere Telematik-Technologien eingeführt haben, öffentlich mit dem Best-Practice-Preis ausgezeichnet. Mit den geehrten Gebietskörperschaften sollen nicht nur die „Telematik-Leuchttürme“ hervorgehoben werden, sondern lokale und regionale Maßnahmen stimuliert werden, die zur Nachahmung animieren sollen, informiert der ausrichtende Verband Telematics Pro. Der frühere Kultusminister und Minister im Staatsministerium, CDU-Landtagsabgeordneter Helmut Rau, attestiert, dass „der Richtungswechselbetrieb zwischen Autobahn und Europa-Park eine intelligente und flächensparende Antwort auf einen Verkehr ist, der in den Stoßzeiten riesige Fahrzeugzahlen ohne Stau ermöglichen muss. Das gelingt hier sehr gut, wie ich aus eigener Anschauung weiß“, so Rau und sein Fraktionskollege, der Offenburger Landtagsabgeordnete Volker Schebesta, ergänzt: „Mit der Auszeichnung für den Richtungswechselbetrieb zwischen A 5 und Europa-Park Rust erfährt die Maßnahme und die an Planung und Umsetzung Beteiligten eine verdiente Anerkennung. Der schnellere Abfluss von hohem Verkehrsaufkommen je nach Tageszeit ist auf dem Abschnitt für jeden Nutzer zu den Spitzenzeiten spürbar.“

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