Hilfsnavigation

  • Kulinarische Ortenau
  • Das Ortenberger Schloss am Abend.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
Großes Bild anzeigen
Informierten sich zum Radwegausbau. V. l. n. r.: Oberbürgermeister Klaus Muttach; Bürgermeister Stefan Hattenbach, Ortschaftsrätin Gisela Dinger, Landrat Frank Scherer; Bürgermeister Dietmar Stiefel; Ortsvorsteherinnen Sonja Schuchter und Christine Rösch

Landrat Frank Scherer informierte heute bei einem Vor-Ort-Termin über die Planungen für den Neubau des Rad- und Gehwegs entlang der Kreisstraßen 5310 und 5311 zwischen Önsbach, Mösbach, Waldulm und Oberachern. „Der Grunderwerb ist weitestgehend abgeschlossen. Wir haben Verhandlungen mit rund 100 Grundstückseigentümer geführt und konnten überall Einigung erzielen, die Bauerlaubnisse liegen nun vor“, ließ Scherer im Beisein von Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach und Bürgermeister Stefan Hattenbach, Kappelrodeck, wissen. Mit dabei waren auch Acherns Bürgermeister Dietmar Stiefel sowie die Ortsvorsteherinnen Christine Rösch (Önsbach) und Sonja Schuchter (Mösbach) sowie Ortschaftsrätin Gisela Dinger (Waldulm).

Zu den bereits bestehenden 140 Kilometern Radweg entlang der Kreisstraßen in der Ortenau kommen nun weitere 4,6 Kilometer hinzu, informierte Scherer. „Damit schließen wir eine Radwegelücke im Achertal, die uns schon lange stört. Und wir verbinden die Achener Ortsteile mit der Kernstadt und den benachbarten Gemeinden. So entsteht eine sichere und umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr“, bekräftigte Scherer.

„Ich bin persönlich von der Vision geleitet, möglichst alle Stadtteile der Großen Kreisstadt untereinander wie auch mit den Nachbarorten durch einen separaten Radweg zu verbinden. Radfahren als gesunde Alternative zu anderen Formen des Individualverkehrs zu propagieren, ist eine Sache. Noch wichtiger ist aber, diesen Worten mit konkreten Radwegprojekten Taten folgen zu lassen. Der Ortenaukreis, an der Spitze Landrat Scherer, ist hier ein hervorragender Partner der Stadt mit gleicher Zielsetzung", erklärte Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach.

Zum Gesamtprojekt gehören, neben dem Rad- und Gehwegbau, auch die Erneuerung der Fahrbahndecken und der Entwässerungseinrichtungen auf der gesamten Strecke. Diese Kosten von rund 1,8 Millionen Euro trägt der Ortenaukreis zu 100 Prozent. Von den 3,8 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme übernimmt der Ortenaukreis 2,5 Millionen Euro, 1 Million Euro steuert das Land über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz hinzu, rund 300.000 Euro tragen die Gemeinden.

Der Rad- und Gehweg soll auf der Nordseite der K 5311 angelegt werden. Er beginnt am östlichen Ortsende von Önsbach und führt zunächst bis zum westlichen Ortsanfang von Mösbach. Innerhalb der Ortsdurchfahrt von Mösbach wird der Radverkehr im Mischverkehr auf der Fahrbahn weitergeführt. Für die Fußgänger sind dort Gehwege vorhanden. Ab dem östlichen Ortsausgang von Mösbach bis zur Einmündung der K 5311 in die K 5310 bei Waldulm ist eine separate Rad- und Gehwegführung vorgesehen. Vom nördlichen Ortseingang von Waldulm in Richtung Oberachern bis zum Einmündungsbereich der Landstraße 87 in Höhe Spinnerhöfe ist der Neubau eines Rad- und Gehweges parallel zur K 5310 auf der Nordostseite vorgesehen. Nach Überquerung der Rampe zur L 87 führt der Weg weiter bis zum südlichen Ortseingang von Oberachern (BÜ Fabrikstraße). Am Ortseingang von Waldulm ist der Neubau einer Überquerungshilfe geplant.

In der kommenden Sitzung des Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik am 23. Juni ist die Arbeitsvergabe beabsichtigt. Der Erste Spatenstich ist für diesen Sommer geplant.

Wo finde ich was?
Wo finde ich was?
Der Landkreis im Detail
Lagekarte
Modellkommune E-Government
Modellkommune E-Government