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Unter dem Motto „Engagement braucht Austausch“ trafen sich vergangenen Samstag (9. Mai) rund 50 Vertreter des Bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamtes aus dem gesamten Ortenaukreis in der Mensa des Schulzentrums Nordwest in Offenburg, um beim „2. Ortenauer Forum für Bürgerengagement und Ehrenamt“ über aktuelle Fragen der Engagement-Förderung zu diskutieren. Eingeladen hatte die kreisweite Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt.

Georg Benz, Sozialdezernent des Ortenaukreises, wies zu Beginn darauf hin, dass eine moderne Gemeinde ohne Bürgerengagement und Ehrenamt überhaupt nicht denkbar wäre: „Der demographische und gesellschaftliche Wandel macht deutlich, dass die Kommunen nicht mehr ohne Bürgerschaftliches Engagement beziehungsweise Ehrenamt auskommen. Aktuelle Themen, wie der Aufbau von Helferkreisen im Zusammenhang mit der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, zeigen dies deutlich. Der Ortenaukreis leistet einen Beitrag dazu, indem er die kreisangehörigen Gemeinden dabei fördert und unterstützt“, so Benz.

Themen der vier Workshops waren die „Entwicklung generationenübergreifender Wohnprojekte“, der „Aufbau einer Helfer/-innen-Börse“, „das richtige und der Aufgabe entsprechende Maß an Engagement“ sowie „die Nutzung der Internetplattform www.ortenau-engagiert.de als Netzwerkinstrument“.

„Die Mittags- und Kaffeepausen wurden kräftig genutzt, um die Inhalte weiter zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und die eine oder andere Projektidee zu entwickeln“, berichtet Ingo Kempf von der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement. Am Nachmittag wurden anhand der „Open Space-Methode“ spontan Themen aus den Reihen der Anwesenden zur Diskussion eingebracht. „Jeder hatte danach die Möglichkeit, sich eine der Gesprächsrunden auszusuchen und bei Bedarf in eine andere zu wechseln. Dabei ging es um die Themen Zeitmanagement, den Umgang mit eigenen Grenzen und die spannende Frage, wie es gelingen kann, mehr junge Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen“, so Kempf. Die Resonanz auf das 2. Ortenauer Forum für Bürgerengagement und Ehrenamt sei durchweg positiv gewesen, sagt Kempf, „Alle waren sich einig, dass diese thematisch-spezialisierte Form des Gedanken- und Erfahrungsaustauschs notwendig sei, denn Bürgerengagement ist der Kitt, der die Gemeinde zusammenhält.“

Die Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt wurde auf Beschluss des Kreistags 2013 eingerichtet. Sie war zunächst auf zwei Jahre projektiert und wurde mit Beginn des Jahres auf Dauer eingerichtet. Die kreisweite Stelle hat die Aufgabe, die Bemühungen rund um das Bürgerschaftliche Engagement im Ortenaukreis zu unterstützen und zu vernetzen, Engagierte miteinander in Kontakt zu bringen und den Erfahrungsaustausch zu fördern. Städte und Gemeinden werden beim Aufbau entsprechender Strukturen beraten. Ehrenamtliche und Initiativen erhalten Unterstützung über Fortbildungsangebote, fachliche Beratung und Möglichkeiten des Austauschs in ihrer Arbeit.

Am Ehrenamt Interessierte können sich über das Online-Portal www.ortenau-engagiert.de informieren.

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