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Landrat Frank Scherer (2. von rechts) und Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler (links) präsentieren Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach (rechts) und Rheinaus Bürgermeister Michael Welsche (2. v. links) den Plan für den Neubau eines Radwegs

Landrat Frank Scherer und Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler informierten heute im Offenburger Landratsamt Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach und Michael Welsche, Bürgermeister von Rheinau, über den aktuellen Stand der Planungen des Straßenausbaus und den Neubau eines Radwegs zwischen Rheinau-Rheinbischofsheim und Achern-Wagshurst. „Der Entwurf sieht vor, das östliche Ortsende von Rheinau-Rheinbischofsheim mit dem westlichen Ortsanfang von Achern-Wagshurst mit einem Rad- und Gehweg zu verbinden und die vorhandene Kreisstraße auszubauen“, erläuterte Scherer. „Diese Wegführung stellt die kürzeste Entfernung zwischen den beiden Ortschaften dar“, ergänzte Gäßler.

„Mit dieser Maßnahme wird eine wichtige Radweglücke zwischen Rheinau und Achern geschlossen“, begrüßten Muttach und Welsche die Planungen des Straßenbauamtes. Der Ausbau der Kreisstraße 5311 trage nicht nur zur Optimierung der Infrastruktur bei, sondern bedeute auch eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit, so die Rathauschefs.

Bisher wird vom Land nur der Radwegbau gefördert, nicht jedoch der Ausbau der Kreisstraße. „Begründet wurde die Ablehnung mit einer zu geringen Verkehrsbelastung auf diesem Straßenabschnitt“, erklärte Scherer. „Das ist eine Benachteiligung des ländlichen Raums, deswegen werde ich mich erneut an das Land wenden“, so der Landrat. Oberbürgermeister Muttach und Bürgermeister Welsche sicherten Scherer dabei ihre Unterstützung zu.

Der neue Rad- und Gehweg entlang der Kreisstraße 5311 wird 2,50 Meter breit sein und sich über eine Länge von sieben Kilometern erstrecken. Zwischen der Fahrbahn und dem Rad- und Gehweg wird ein Sicherheitstrennstreifen angelegt. Vor der Ortseinfahrt von Rheinau-Rheinbischofsheim ist eine Überquerungshilfe vorgesehen. „Im Zuge des Straßenausbaues ist beabsichtigt, die vier Brücken über die Rench, den Renchflutkanal, den Flutgraben und die Rehlachbrücke neu zubauen“, informierte Scherer.

Die Maßnahme ist im laufenden Doppelhaushalt des Ortenaukreises finanziert. Die Planung wird in den nächsten Wochen fertiggestellt werden. Nach Abschluss der Gespräche mit den Grundstückseigentümern erfolgen Ausschreibung und Ausführung. „Realistisch ist ein Baubeginn in der ersten Jahreshälfte 2016“, sagte Gäßler.

Die geschätzten Gesamtkosten für den gemeinsamen Rad- und Gehweg betragen 2.070.000 Euro (Bau: ca. 1.656.000 Euro, Grunderwerb ca. 414.000 Euro). Dieser Betrag wird mit 50 Prozent (1.035.000 Euro) vom Land gefördert. Der Straßenausbau wird mit rund vier Millionen Euro veranschlagt. Eine Förderung des Ausbaus der Kreisstraße (50 Prozent) wird vom Land bisher abgelehnt.

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