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Schulleiterin Ines Grüneberg (1. v. l.) und die Schülerinnen und Schüler der Helme-Heine-Schule begrüßen Landrat Frank Scherer (2. v. l.) mit einem Lied

Landrat Frank Scherer besuchte heute die Helme-Heine-Schule in Offenburg. Sonderschulrektorin Ines Grüneberg informierte ihn vor Ort über die Arbeit der einzigen Schule für körperbehinderte Kinder im Ortenaukreis.

„Kinder, die an allgemein bildenden Schulen trotz verstärkter Inklusionsbedingungen nicht adäquat beschult werden können, erhalten hier die optimale Therapie und Förderung“, zeigte sich Scherer überzeugt. Denn die Lehrkräfte an der Schule verfügten über ein großes sonderpädagogisches Know-how, die Unterrichtsbedingungen seien auf die zumeist Kinder und Jugendlichen mit schweren Mehrfachbehinderungen individuell abgestimmt.

Die Schulleiterin stellte dem Landrat bei ihrer Führung die besondere Ausstattung der Schule vor: das Therapiebad, PCs mit behinderungsspezifische Bedienelementen, die rollstuhlgerechte und höhenverstellbare Küche, spezielle Fahrzeuge für die Pausen.

„In enger Abstimmung mit den Eltern und betreuenden Ärzten und dank der überschaubaren Schülerzahlen können wir den extrem körperlich beeinträchtigten Schülern eine familiäre Atmosphäre bieten, in der sie sich wohl fühlen“, erklärte Grüneberg. 61 Schüler werden in zehn Klassen bis zur Klassenstufe 5 unterrichtet. Von der angegliederten Beratungsstelle werden 23 weitere Kinder im Vorschulalter betreut. Nach der fünften Klasse wechseln sie in der Regel in die Oberlin-Schule Kehl-Kork oder ins Internat nach Emmendingen-Wasser.

Neben den 34 Lehrkräften unterstützen acht Bundesfreiwillige die Klassen. Darüber hinaus sorgen zwei weitere Betreuungskräfte und eine Küchenkraft für den reibungslosen Schulalltag. Der Ortenaukreis wendet für den laufenden Betrieb und die Personalkosten – ohne Lehrkräfte - jährlich 525.000 Euro auf. Hinzu kommen rund 280.000 Euro für die Schülerbeförderung. Die Schülerinnen und Schüler werden auf Kosten des Landkreises mit Sonderfahrzeugen von zu Hause abgeholt und wieder zurückgebracht. In den vergangenen drei Jahren hat der Ortenaukreis das Therapiebad für 120.000 Euro saniert und die Schulküche für 60.000 Euro alters- und behindertengerecht ausgestattet.

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