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Landrat Frank Scherer überreicht seinem scheidenden Dezernenten Franz Seiser zum Abschied seine Entlassungsurkunde und das Wappen des Ortenaukreises.

Im Rahmen einer Feierstunde am Mittwochnachmittag hat Landrat Frank Scherer den langjährigen Dezernenten für Technik, Bau und Gesundheit, Franz Seiser, in den Ruhestand verabschiedet.

In dieser Position war der 65-jährige Verwaltungsjurist aus Achern seit 1983 für das Landratsamt tätig. Im Beisein von Vertretern der Ortenauer Kommunen, Kreisräten, Verantwortlichen des Regierungspräsidiums Freiburg sowie Weggefährten und Kollegen aus dem Landratsamt würdigte der Landrat den Dezernenten als einen Mann, "der die Geschicke des Hauses mehr als 32 Jahre maßgeblich mitgeprägt hat."

Franz Seiser war dem Landratsamt so lange treu, wie nur wenige - während seines Wirkens hat er alle vier bisherigen Landräte des Ortenaukreises erlebt. Zunächst war er Baurechts- und Straßenverkehrsamtsleiter, doch schon wenige Monate nach seinem Eintritt ins Landratsamt wurde er zum Bau- und Verkehrsdezernenten ernannt. Seither wurden die Ressorts der Verwaltungsbehörde drei Mal grundlegend umstrukturiert. Im Laufe der Jahre wurden die Fachgebiete immer heterogener und umfangreicher. Zuletzt fielen die Bereiche Straßenverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr, Straßenbau, Baurecht, Abfallwirtschaft und Gesundheit in Seisers Verantwortungsbereich.

Während all der Jahre in führender Position sei Seiser für viele Angelegenheiten mit enormer Tragweite zuständig gewesen, so Landrat Frank Scherer. So zeichnete er in der Pionierzeit der Windkraftanlagen für deren Genehmigung verantwortlich. Mit dabei war er auch bei der Umsetzung der weltweit einzigartigen mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage im Zweckverband Kahlenberg. Scherer dankte darüber hinaus für das jahrelange und erfolgreiche Engagement Seisers für den Bahnhalt am Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Zuletzt fiel auch der Ausbau der Kreisstraße zum Europa-Park mit der umwelt- und verkehrspolitisch bedeutsamen und zugleich Deutschlands größten Wechselverkehrsanlage in Seisers Ressort.

Ob dieser zahlreichen, komplexen und teilweise politisch kontrovers diskutierten Themen sei es während der Amtszeit des Krimikenners Seiser, so der Landrat, oftmals spannend wie im Krimi zugegangen. Doch aufgrund seines guten Gespürs, seiner psychologische Fertigkeiten, seiner strategischen Intelligenz und seines Pragmatismus habe er viele "Fälle" gelöst. Seiser sei ein "versierter, engagierter und hochangesehener Kreisdezernent", der darüber hinaus "objektiv und angstfrei, abwägend aber entscheidungsfreudig, lebenslustig und humorvoll" sei. Er sei genauso ein Dezernent, wie man ihn sich als Landrat wünsche, honorierte Scherer den scheidenden Kollegen.

Aus den Händen des Landrats empfing Seiser seine Entlassungsurkunde, die ihn zum 31. März 2015 in den Ruhestand versetzt, ein Wappen des Ortenaukreises und ein Weinpräsent. Für die taktvolle musikalische Umrahmung des Festakts sorgte ein eigens für die Verabschiedung zusammengestelltes Ensemble aus Kollegen aus dem Dezernat. Seiser bedankte sich in seiner Ansprache für viele schöne Jahre im Landratsamt und betonte, rückblickend die Gewissheit zu haben, dass er den richtigen Beruf für sich gewählt habe.

Zum 1. April 2015 leitet der bisherige Dezernent für Sicherheit und Ordnung Michael Loritz (55) Seisers Dezernat. Die - zunächst kommissarische - Leitung des Dezernats für Sicherheit und Ordnung übernimmt Ninja von Rudloff (32), die bisherige Ordnungsamtsleiterin.

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