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Der Ortenaukreis fördert die Jugendsozialarbeit an insgesamt 50 Schulen. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, zwei weitere Schulen, das Bildungszentrum Ritter von Buß in Zell am Harmersbach sowie die Grund- und Werkrealschule in Oppenau, in die Förderung mit aufzunehmen und stellt dafür 25.050 Euro im Haushalt bereit. Das Bildungszentrum Ritter von Buß hat eine Vollzeitstelle eingerichtet, die zeitnah mit einer Fachkraft besetzt werden wird; in Oppenau wurde die bisherige 30-Prozent-Stelle auf 50 Prozent aufgestockt.

„Die Schulen als Lebensraum und Sozialisationsort von Kindern und Jugendlichen werden immer wichtiger. Schulsozialarbeit ist ein gutes präventives Angebot der Jugendhilfe, um Schulen in diesen Aufgaben zu unterstützen und schwerpunktmäßig die in ihrer persönlichen Entwicklung gefährdeten, sozial ausgegrenzten oder benachteiligten Schülerinnen und Schüler zu fördern“, erklärte Georg Benz, Jugend- und Sozialdezernent im Landratsamt Ortenaukreis. Die 619.570 Euro, die der Ortenaukreis jährlich für Jugendsozialarbeit aufbringt, seien daher gut investiert, so Benz weiter.

Für die Schulsozialarbeit kommen zu je einem Drittel der Ortenaukreis, das Land Baden-Württemberg und die kommunalen Schulträger auf. Nach den Förderrichtlinien des Ortenaukreises erhält eine öffentliche Schule den Zuschuss, wenn sie eine pädagogische Fachkraft mit Hochschulabschluss mit mindestens einer 50-Prozent-Stelle beschäftigt. Die jährliche Kreisförderung liegt bei 16.700 Euro für eine Vollzeitstelle. An den 50 geförderten Schulen im Ortenaukreis sind insgesamt 37,1 Stellen für Schulsozialarbeit eingerichtet.

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