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Die Renchtalschule in Oberkirch ist bestens gerüstet, um sprachbehinderte Kinder und Jugendliche optimal zu fördern. Davon zeigte sich Landrat Frank Scherer überzeugt, nachdem ihn heute die Schulleiterin Rosemarie Stirner, Elternvertreter und Schüler durch die Schule geführt hatten. Dabei nutzte der Landrat die Gelegenheit, Einblick in verschiedene Unterrichtssituationen zu erhalten. Zuvor begrüßten ihn die Schülerinnen und Schülern musikalisch mit dem „Renchtalschullied“, passend zum Schneefall mit dem „Winterlied“ und dem „Leitbildsong“.

„Auch wenn wir uns verstärkt um Inklusion bemühen, wo sie sinnvoll umgesetzt werden kann, stehen wir ebenso zu unseren sonderpädagogischen Einrichtungen. Sie sind auch künftig als Bildungs- und Beratungszentren unverzichtbar“, erklärte Scherer. „Wir bekommen dabei Rückendeckung von Betroffenen, gerade auch von Schülern und Eltern dieser Schule. Sie erfahren am eigenen Leib, dass unsere Sonderschulen mit ihrem sonderpädagogischem Know-how und behindertengerechten Ausstattungen optimal auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt sind. Hier in der Sprachheilschule sind das vor allem eine spezielle Akustik, Intensivtherapie für einzelne Schülerinnen und Schüler und Sprachförderung in allen Unterrichtsfächern.“

Die Oberkircher Schule zeichnet sich durch eine besonders hohe frühe Rückschulungsquote aus. “Das heißt, sehr viele unserer Schüler können bereits nach Klasse zwei auf eine allgemeine Schule wechseln. Wir betreuen unsere Schülerinnen und Schüler außerdem an der allgemeinen Schule nach, so dass die Integration auch tatsächlich best- und schnellstmöglich gelingt“, erklärte die Schulleiterin die Besonderheit der Schule. „Das sehen wir übrigens auch als Inklusionsleistung an“, ergänzte Scherer.

Aktuell werden in Oberkirch 113 Schüler in zehn Klassen (Klassenstufen 1 bis 4 sowie eine kombinierte Klasse 5 und 6) unterrichtet. Das Einzugsgebiet reicht von Kehl über Offenburg bis ins Renchtal. Die Renchtalschule unterrichtet auch zentral in einer kombinierten Klasse 5 und 6 die wenigen Schüler aus der gesamten Ortenau, die nach der vierten Klasse in einer der drei Schulen für Sprachbehinderte noch keine allgemeine Schule besuchen können. Der Renchtalschule sind außerdem drei sonderpädagogische Beratungsstellen in Kehl, Offenburg und Oberkirch angegliedert.

Neben der Brüder-Grimm-Schule in Lahr, die gerade neu gebaut wird, und der Maiwaldschule in Achern-Wagshurst ist die Renchtalschule in Oberkirch die dritte Schule für Sprachbehinderte in Trägerschaft des Kreises, in denen zusammen rund 330 Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen oder Sprachstörungen aus der Ortenau unterrichtet und intensiv gefördert werden.

Landrat Frank Scherer äußerte sich am Rand des Besuchs, dass es hinsichtlich einer Verlagerung der Schule für den Ortenaukreis keinen Handlungsbedarf gebe. Denn die zentral in Oberkirch gelegene Kreisschule sei bestens ausgestattet, die Lehrkräfte, Schüler und Eltern fühlten sich ausgesprochen wohl. Die Stadt Oberkirch sei allerdings bezüglich einer Erweiterung seiner benachbarten Schule an den Kreis herangetreten. In Verhandlungen mit der Stadt Oberkirch seien mehrere Alternativen geprüft worden, jedoch gebe es noch keine Entscheidung. „Für den Kreis käme nur eine Alternative in Betracht, die für beide Schulträger wirtschaftlich vertretbar ist und für die kreiseigene Renchtalschule mindestens gleich gute Unterrichts- und Förderbedingungen bietet wie am jetzigen Schulstandort“, so Scherer.

2015 feiert die Renchtalschule ihr 25-jähriges Bestehen. Am 20. Juni 2015 ist deshalb ein Jubiläumsschulfest geplant.

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