Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Das Ortenberger Schloss am Abend.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Kulinarische Ortenau

Abteilungsdirektor Reinhard Wagner vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg hat vergangenen Freitag einen Bewilligungsbescheid über 875.000 Euro an Martin Berger, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Kappelrodeck-Waldulm (Käsreut), übergeben. „Ich freue mich, dass nach intensiver Planung die Teilnehmergemeinschaft nun mit der Umgestaltung unmittelbar beginnen kann“, sagte Wagner. Und Martin Berger dankte dafür, „dass die Genehmigung der Maßnahmen und Bewilligung der Zuschüsse nach den zeitaufwändigen Abstimmungsgesprächen noch im Jahr 2014 erfolgen konnte.“

Der Wege- und Gewässerplan für den Bereich Käsreut (Kappelrodeck-Waldulm) wurde Ende 2014 planungsrechtlich genehmigt. Nach Information von Dieter Weishaar, Leiter des Amts für Vermessung und Flurneuordnung im Ortenaukreis, soll der Rebberg mit einer Hangneigung von derzeit bis zu 60 Prozent so erfolgen, dass dort künftig umweltschonender Weinbau in Direktzuglagen mit moderner maschineller Bewirtschaftung möglich ist. „Die Hangneigung wird nach der Umgestaltung des Geländes nur noch maximal 35 Prozent betragen“, so Weishaar. Das Amt für Vermessung und Flurneuordnung hat die Maßnahme in einem umfangreichen Abstimmungsprozess mit den Grundstückseigentümern detailliert geplant. „Die Träger öffentlicher Belange haben der vorgelegten Planung zugestimmt, somit war eine Plangenehmigung möglich“, so Weishaar.

Für die Umgestaltung der rund neun Hektar großen Rebfläche einschließlich aller Wegebau – und landschaftspflegerischer Maßnahmen fallen Kosten in Höhe von rund 1.270.000 Euro an. Die nicht durch Zuschüsse gedeckten Kosten tragen die Grundstückseigentümer und die Gemeinde Kappelrodeck. Anfang Februar soll mit dem Bau begonnen werden. „Bereits im vergangenen Jahr wurden vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen, wie zum Beispiel der Bau einer Trockenmauer für Eidechsen, Nisthilfen für Vögel und Fledermäusen, umgesetzt“, informiert Weishaar. „Durch die geplanten ökologischen Maßnahmen wird nicht nur ein Ausgleich für den Eingriff, sondern zusätzlich ein ökologischer Mehrwert geschaffen.“

Ende Mai 2015 sollen die Umgestaltungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Anschließend können die neuen Rebbstöcke gepflanzt werden.

Wo finde ich was?
Wo finde ich was?
Der Landkreis im Detail
Lagekarte
Modellkommune E-Government
Modellkommune E-Government