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Zahlreiche Kommunen des Ortenaukreises können in den Jahren 2015 bis 2020 von LEADER-Fördermitteln zur Entwicklung des ländlichen Raums profitieren. „Ich freue mich, dass beide Kulissen des Ortenaukreises in die LEADER-Förderung aufgenommen wurden. Dies ermöglicht es unseren Gemeinden, Projekte umzusetzen, die den Menschen vor Ort direkt zu Gute kommen, indem sie die regionale Wirtschaft stärken und Arbeitsplätze sichern, den Tourismus fördern und damit insgesamt zur Stärkung des ländlichen Raums beitragen" kommentiert Landrat Frank Scherer die Entscheidung.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Alexander Bonde, Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, haben heute im Neuen Schloss in Stuttgart die Urkunden zur Aufnahme in die LEADER-Förderung an die Vertreterinnen und Vertreter der neuen LEADER-Aktionsgruppen verliehen. Die ausgewählten 18 lokalen LEADER-Aktionsgruppen erhalten jeweils durchschnittlich vier Millionen Euro von insgesamt 50 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds, die um Landesmittel ergänzt werden.

Für die neue Förderperiode 2014 bis 2020 hatten sich 35 Städte und Gemeinden des Ortenaukreises in drei LEADER-Aktionsgruppen beworben: aus dem nördlichen Landkreis die Kulisse „Ortenau“ mit mehreren Stadtteilen von Achern, Appenweier, Bad Peterstal-Griesbach, Berghaupten, Durbach, Gengenbach, Kappelrodeck, Lautenbach, Oberkirch, Ohlsbach, Oppenau, Ortenberg, Ottenhöfen, Renchen, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach; aus dem Kinzigtal die Kulisse „Mittlerer Schwarzwald“ mit Biberach, Fischerbach, Gutach, Haslach, Hausach, Hofstetten, Hornberg, Kippenheim, Mühlenbach, Nordrach, Oberharmersbach, Oberwolfach, Schuttertal, Seelbach, Steinach, Wolfach, Zell am Harmersbach. Diese 17 Gemeinden des Kinzigtals haben sich für die Bewerbung mit zehn Kommunen des Landkreises Rottweil ("Mittlerer Schwarzwald") zusammengetan. Die Gemeinde Lauf aus dem nördlichen Ortenaukreis hat sich der Kulisse „Mittelbaden“ angeschlossen. Alle drei Kulissen konnten mit der Urkundenverleihung die Aufnahme in die neue Förderung feiern.

Neben Projekten wie dem Errichten einer Museumsscheune oder der Förderung eines Projekts "Alt werden im Dorf" sind auch kulissenübergreifende Projekte geplant. Die drei Regionen „Mittelbaden“, „Nordschwarzwald“ und „Ortenau“ möchten über das LEADER-Programm den touristischen und wirtschaftlichen Mehrwert des Nationalparks für die Region erschließen und dabei Synergieeffekte erzielen. So sollen Ergebnisse der derzeit laufenden Verkehrsstudie des Nationalparks und die darauf aufbauenden Mobilitätskonzepte in die Projekte der LEADER-Regionen einfließen. Die Aktionsgruppen Mittlerer Schwarzwald und Ortenau planen etwa eine Kooperation beim Thema „Vernetzung von Bildung und Beruf“.

Eine detaillierte Übersichtskarte der LEADER-Regionen finden Sie auf folgender Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: http://mlr.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mlr/intern/dateien/PDFs/Leader_Regionen_2014_2020.pdf

 

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