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Wie soll sich die Abfallwirtschaft des Ortenaukreises in den nächsten Jahren entwickeln? Darüber debattierte der Umwelt- und Technikausschuss des Kreises in seiner letzten Sitzung im November. Auf seine Empfehlung hin beschloss der Kreistag des Ortenaukreises heute einstimmig das von der Verwaltung vorgelegte Abfallwirtschaftskonzept.

„Unsere Abfallwirtschaft ist effizient und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Und die Abfallgebühren sind seit sechs Jahren, rechnet man die Jahre 2015 und 2016 dazu, seit acht Jahren stabil“, stellte Dezernent Franz Seiser fest. „Wir setzen alles daran, dass dieser hohe Standard erhalten bleibt. Deshalb wollen wir an unserem Erfolgsrezept auch festhalten.“

Das mengenbezogene Gebührensystem mit unterschiedlichen Tonnengrößen bleibt wie es ist. Auf eine getrennte Biomüllerfassung mit der sog. Biotonne will der Ortenaukreis auch zukünftig verzichten. „Mit der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage des Zweckverbandes Abfallbehandlung Kahlenberg werden hundert Prozent der in den Haushalten anfallenden Bioabfälle verwertet. Würden wir den Großteil des organischen Abfalls getrennt sammeln und anderweitig verwerten, würde das mechanisch-biologische Abfallbehandlungsverfahren in seiner Funktionsweise erheblich beeinträchtigt“, erläuterte Martin Roll, Geschäftsführer des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. „Wir wollen aber in einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Pilotprojekt versuchen, Phosphor oder andere Stoffe aus dem Restmüll auszuschleusen.“

„Zum Thema Sperrmüllabfuhr haben wir mehrere Varianten näher untersucht“, so Roll weiter. „Danach überwiegen die Vorteile der klassischen Straßensammlung mit festgelegten Abholterminen, wie wir sie bisher praktizieren, gegenüber der Sammlung auf Abruf. Deshalb werden wir diese Praxis fortführen mit weiteren Verbesserungen wie etwa der Reinigung der Verkehrsflächen nach der Abholung.“

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