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Landrat Frank Scherer besuchte gestern die Badische Imkerschule in Zell-Oberentersbach, um sich über deren Arbeit zu informieren. „Die Badische Imkerschule ist ein bedeutendes regionales und überregionales Ausbildungszentrum. Ich freue mich, dass Imker hier die qualifizierte Aus- und Fortbildung erhalten, die der vielfältigen und wichtigen Funktionen der Bienen für Natur, Landwirtschaft und Obstbau gerecht wird“, betonte Scherer.

An der Imkerschule, die ehrenamtlich von Stefan Wußler geführt wird, werden im Rahmen von Wochenendseminaren und Lehrgängen sowohl Angebote für Anfänger als auch Spezialkurse für bereits Fortgeschrittene (z.B. Bienenzucht und Waldtrachtbeobachtung) angeboten. Als Referenten stehen erfahrene Imkermeister sowie amtliche Fachberater für Imkerei zur Verfügung. „Der Unterricht ist sehr praxisnah und auf die Bedürfnisse unserer Imker ausgerichtet“, sagte der Vorsitzende des Badischen Imkerverbandes, Ekkehard Hülsmann.

Wildpflanzen und Kulturpflanzen brauchen Bienen, um bestäubt zu werden. Umgekehrt bilden die Blütenpflanzen die unverzichtbare Nahrungsgrundlage für die Bienen und damit für die Honigproduktion. Damit leisten Bienen einen wesentlichen Beitrag für die Versorgung mit Nahrungsmitteln. „Im Ortenaukreis, wo auf 4.800 Hektar Fläche Erwerbsobstbau und auf 10.000 Hektar Streuobstbau betrieben wird, kommt der Imkerei eine große Bedeutung zu“, informierte Dr. Rainer Moritz, Leiter des Landwirtschaftsamts und der Fachschule für Landwirtschaft im Landratsamt Ortenaukreis.

Daher arbeiten Ortenauer Imker, Landwirte, Obstbauern und Winzer unter der Federführung des Amts für Landwirtschaft auch im Arbeitskreis Bienenschutz zusammen und tauschen sich jährlich über aktuelle Themen aus. Zudem sei Bienenschutz auch ein wichtiges Thema bei der Aus- und Fortbildung von Landwirten, so der Leiter der Fachschule.