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Frank Scherer, Landrat des Ortenaukreises, ist neuer Vorsitzender des Zweckverbands Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK). Der bisherige Vorsitzende, Emmendingens Landrat Hanno Hurth, wurde bei der Wahl heute in Ringsheim zu Scherers Stellvertreter gewählt.

Turnusgemäß nach sechs Jahren mit Hurth als Vorsitzenden und Scherer als Stellvertreter wurde die Verbandsspitze nun durch die Verbandsversammlung neu besetzt.

Scherer dankte seinem Vorgänger Hurth für die erfolgreiche langjährige Amtsführung und die sehr gute Zusammenarbeit. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ein wichtiges Ziel ist für mich die Stabilität der Betriebskostenumlage des Zweckverbands, die der Ortenaukreis und der Landkreis Emmendingen aufbringen müssen“, sagte Scherer. Außerdem gelte es die Biotonne im Ortenaukreis und im Landkreis Emmendingen zu verhindern. „Wir brauchen keine Biotonne! Seit 2006 werden die Bioabfälle aus dem Landkreis Emmendingen und dem Ortenaukreis mit dem Hausmüll in den grauen Tonnen gesammelt und erfolgreich in der mechanisch-biologischen Restabfallbehandlungsanlage auf dem Kahlenberg verwertet. Die Ökobilanz dieser hochwertigen Technologie ist nicht nur besser ist als die übliche Verwertung von Bioabfällen, sondern auch klimafreundlicher!“, bekräftigte Scherer die klare Position des Zweckverbands.

In den kommenden sechs Jahren will sich der neue ZAK-Vorsitzende zudem dafür starkmachen, dass die Müllgebühren in beiden Landkreisen niedrig bleiben können und die zur Abfallbehandlung notwendigen Technologien wie bisher schon innovativ weiterentwickelt werden. Daneben will Scherer die weltweite Vermarktung des ZAK-Verfahrens, der sogenannten „Maximum Yield Technology“, voranbringen. Das vom Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg entwickelte Verfahren für die mechanisch-biologische Behandlung von Restmüll wurde bereits nach Frankreich exportiert.

In der Versammlung wurde zudem der Jahresabschluss 2013 zusammen mit dem Prüfungsbericht vorgelegt. Geplant war ein Jahresabschluss von 23,7 Millionen Euro, abgeschlossen wurde mit 23,9 Millionen Euro. 2013 betrug die Betriebskostenumlage 18,4 Millionen Euro und somit eine halbe Million Euro weniger als veranschlagt. Die Landkreise zahlen die Umlage nach der Abfallmenge. Der Anteil des Ortenaukreis lag mit 13,7 Millionen Euro bei 75 Prozent, der Landkreis Emmendingen trägt 25 Prozent und zahlte 4,7 Millionen Euro.