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Neue Radwege will das Straßenbauamt des Ortenaukreises in den Haushaltsjahren 2015 und 2016 bauen. Die Planungen dafür stellte Amtsleiter Roland Gäßler in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Ortenaukreises vor.

„Wir wollen gerade in unserem ländlichen Raum das Radwegnetz weiter ausbauen, um Schülern und Berufstätigen eine echte, sichere und umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr zu bieten. Nicht zu unterschätzen ist auch der positive Effekt auf den Tourismus in der Ortenau“, sagte Landrat Frank Scherer bei der Vorstellung der Projekte. „Mit unserem Radwege-Bauprogramm für die Kreisstraßen stellen wir seit 2007 nach und nach die priorisierten Maßnahmen in die Kreishaushalte ein. Gleichzeitig verzahnen wir damit den verkehrssicheren Ausbau bestehender Kreisstraßen. Wir hoffen, dass das Land Baden-Württemberg uns dabei zukünftig mit der Radwegförderung wieder besser unterstützt, als dies in den Jahren 2013 und 2014 der Fall war“, erklärte der Landrat.

In den nächsten zwei Jahren haben folgende Rad- und Gehwegprojekte oberste Priorität: Entlang der Kreisstraße zwischen Ortenberg und Elgersweier soll mit dem Bau der Brücke im Zusammenhang mit der Ortsumfahrung Ortenberg die bestehende Radweglücke geschlossen werden. Bauherr ist hier das Regierungspräsidium Freiburg; der Kreis trägt nur die Kostenanteile der Brücke. Der letzte Abschnitt des Radwegs zwischen Maisenbühl und Nussbach soll fertiggestellt werden und das Großprojekt „Ausbau der Radwege im mittleren Kinzigtal“ soll mit dem Bau des letzten Abschnitts zwischen Kirnbach und der B33 Richtung Gutach/Hausach seinen Abschluss finden.

Neu zur Förderung anmelden - und damit auch bauen - möchte der Ortenaukreis die Radwege zwischen Münchweier und Wallburg, zwischen Hofstetten und Haslach, zwischen Oberkirch und Bottenau sowie zwischen Önsbach, Mösbach, Waldulm und Oberachern. Zu den wichtigsten Projekten gehört auch weiterhin der Ausbau der Kreisstraße zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst samt Bau eines Rad- und Gehwegs. Dieses Projekt wurde bereits 2013 und 2014 zur Förderung angemeldet aber bisher nicht in das Radwegeförderprogramme des Landes aufgenommen.

Ein Vorhaben, das der Ortenaukreis voraussichtlich erst ab 2016 angehen kann, ist das „Maiwaldprojekt“. Es umfasst den Umbau der Maiwaldkreuzung und die Anlage von Rad- und Gehwegen zwischen der Maiwaldkreuzung und Memprechtshofen sowie zwischen Memprechtshofen und Gamshurst.

Weiter trägt der Kreis einen Kostenanteil für die Verbreiterung der K 5307 in Höhe der Einmündung Friedhofstraße in Sasbach. Für die Planungen zum Ausbau der Fahrbahn zwischen Bohlsbach und Ebersweier mit Anlage eines Radwegs bis Durbach und Nesselried und für den Neubau der Kreisstraße zwischen Fischerbach und Haslach mit Radweg stellt der Kreis im Doppelhaushalt 2015/16 ebenfalls die Mittel bereit.

Zum Bau eines Radwegabschnitts an der Kreisstraße 5354 in Nordrach wird der Ortenaukreis einen Zuschuss von 30.000 Euro für die Gemeinde Nordrach in den kommenden Doppelhaushalt einplanen. Der Schwerpunkt der Straßenunterhaltungsmaßnahmen soll in den kommenden Jahren bei der Sanierung von Brücken liegen. Eine Million Euro pro Jahr sollen für vier bis fünf größere Brückensanierungen, etwa vier neue Fahrbahndecken und für Felssicherungen vom Kreistag zur Verfügung gestellt werden.