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Radweg zwischen Kippenheim und Mahlberg sowie Kreisverkehr an der K 5345 für den Verkehr freigegeben

Zwischen Kippenheim und Mahlberg entlang der Kreisstraße 5345 hat der Ortenaukreis einen neuen Radweg und einen neuen Kreisverkehr am Ortsausgang Mahlberg gebaut. Nach drei Monaten Bauzeit gab Landrat Frank Scherer gestern gemeinsam mit den Bürgermeistern Matthias Gutbrod und Dietmar Benz aus Kippenheim und Mahlberg und die Baumaßnahmen für den Verkehr frei.

„Ich freue mich, dass die Bauarbeiten planmäßig und rasch vorangegangen sind“, sagte Landrat Frank Scherer. „Mit dem neuen Radweg und dem Kreisverkehr hat der Ortenaukreis seine Verkehrsinfrastruktur weiter ausgebaut und gleichzeitig die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert“, so der Landrat. Eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur komme der Wirtschaftskraft, der Sicherheit, der Umwelt und damit auch der Lebensqualität zugute. Zudem sei es gerade im ländlich geprägten Ortenaukreis besonders wichtig, mobil zu sein. Dennoch stehe bei allen Straßenbaumaßnahmen die Verkehrssicherheit im Mittelpunkt, so auch beim Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung K 5345/Industriestraße/Bernhard-von-Clairvaux-Straße, betonte Scherer.

Die neu gebauten 800 Meter Radweg zwischen Mahlberg und Kippenheim ergänzen das Radwegenetz des Ortenaukreises, das gemäß dem Radwegeprogramm jährlich um sechs Kilometer wachsen soll, sofern das Land die erforderlichen Zuschüsse gewährt. Radwege nutzen vor allem Schüler auf ihrem Weg zur Schule und Personen, die zur Arbeit radeln.

„Die 2,50 Meter breiten Wege, die durch einen Grünstreifen als Sicherheitsstreifen von der Straße getrennt sind, bieten Radfahrern und gerade Kindern als schwächste Verkehrsteilnehmern, größtmögliche Verkehrssicherheit, insbesondere bei Dunkelheit und Nebel, bei Regen und Schnee“, informiert Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamts des Ortenaukreises. Mit dem neuen Kreisverkehrsplatz, der einen Außendurchmesser von 35 Metern und eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern hat, sei eine kritische Stelle an der K 5345 beseitigt worden, an der sich Unfälle häuften, so Gäßler.

Die Kosten für den Radweg belaufen sich auf 240.000 Euro, für den Kreisverkehrsplatz auf 360.000 Euro. Von den Gesamtkosten trägt der Ortenaukreis 220.000 Euro, die Gemeinden beteiligen sich mit rund 200.000 Euro. Die Zuschüsse nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz liegen bei. 220.000 Euro, wobei der Radweg mit 100.000 Euro und der Kreisverkehr mit 120.000 Euro gefördert werden.