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Das Landratsamt Ortenaukreis rechnet im Laufe der nächsten Woche mit den Ergebnissen der Laboruntersuchungen nach dem Brand einer Lagerhalle von Chemikalienabfällen in Achern. „Wir bedauern sehr, dass uns das Ergebnis der Untersuchungen noch nicht vorliegt, da sie sehr aufwändig sind. Vom Verzehr landwirtschaftlicher Produkte aus dem Umkreis des Brandortes raten wir daher weiterhin ab“, erklärt der Erste Landesbeamte Dr. Nikolas Stoermer. Da die Feuerwehr bereits am Tag des Brandes in einem Umkreis außerhalb von 300 Metern um den Brandherd keine erhöhte Schadstoffkonzentration mehr messen konnte, wurde zur Sicherheit der Bevölkerung der Radius vorbeugend auf 1.000 Meter erweitert.

Zwischenzeitlich ist bekannt, welche Stoffe in welchen Mengen eingelagert waren. Die Feuerwehr hatte noch am Brandtag mit einem Spezialfahrzeug Proben aus der Umgebungsluft genommen und dem Labor der Analytischen Task Force bei der Berufsfeuerweher Mannheim übergeben. Nach dieser Schnellanalyse der Umgebungsluft wurden nach Rücksprache mit weiteren Spezialisten Pflanzenproben aus der Umgebung des Brandortes entnommen, die nun auf Schadstoffe untersucht werden, die bei solchen Chemiebränden entstehen könnten. Die Beprobung war sehr komplex, die Untersuchungen in Speziallaboren und deren Bewertung sind sehr aufwändig und langwierig. Die entnommenen Proben werden derzeit noch beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg auf die als bedenklich erachteten Stoffe wie etwa Dioxine, Schwermetalle und polychlorierte aromatische Kohlenwasserstoffe hin untersucht.

Sobald die Ergebnisse vorliegen – die Fachbehörden des Landratsamts rechnen nächste Woche damit – gibt das Landratsamt Ortenaukreis die Informationen über die Presse, seine Homepage bzw. über die Stadt Achern bekannt.