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Vom 18. bis 22. August 2014 führte das Ordnungsamt des Ortenaukreises gezielt Nacht-Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet durch.
Über 19 Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren dabei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. „Es wurden Spitzengeschwindigkeiten von 70 km/h in einer Tempo-30-Zone und bis zu 122 km/h in den 70er-Bereichen gemessen“, teilt Ordnungsamtsleiterin Ninja von Rudloff mit. Der schnellste Temposünder wurde mit 146 km/h in der 80-Zone auf der Bundesstraße 33 geblitzt. Die Folgen des nächtlichen Rasens: 867 Fahrer müssen mit einem Verwarnungsgeld rechnen. 155 erwartet ein Bußgeldbescheid und einen Punkt in Flensburg. 15 Fahrzeugführern droht ein Fahrverbot.

„Die Beanstandungsquote von rund 19 Prozent erreicht damit fast das Dreifache des Jahresdurchschnitts von 6,61 Prozent für Innerorts- und Außerortsmessungen von 2013. Das ist schon erschreckend, wenn man bedenkt, dass überhöhte Geschwindigkeit noch immer eine der Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmern ist. Wir werden deswegen auch nachts verschärft an den unterschiedlichsten Stellen im Ortenaukreis Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen“, betont von Rudloff.

Gemessen wurde innerorts in Gengenbach in einer 30er-Zone, auf der B 33 in einem 80er-Bereich, auf der B 28 bei Appenweier im 70er-Bereich und auf der B 3 bei Friesenheim, ebenfalls im 70er Bereich. 5.421 Fahrzeuge passierten während der Kontrollzeit von insgesamt 28 Stunden die Messstellen, davon 1.022 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit.