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Wohin mit dem vielen Laub? Diese Frage stellt sich momentan vielen Gartenbesitzern. Dabei kann das Laub auf verschiedene Art im Garten Verwendung finden. Darauf weist der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis hin und gibt dazu einige Tipps. Als sehr sinnvoll erweist sich die Zugabe von Laub bei der Kompostierung von Küchenabfälle während des Winters. Hierzu sollte ein Vorrat, evtl. gemischt mit Holzhäcksel, neben dem Kompost angelegt und nach und nach zusammen mit den Küchenabfällen dem Kompost zugegeben werden. Wird der Komposter im Herbst ausgeräumt, so sollte der Kompost mit einer dicken Laubschicht bis zur Ausbringung im Frühjahr abgedeckt werden. Dabei wird die Auswaschung der Nähr- und Humusstoffe durch Niederschläge verhindert und der Kompost kann ohne Austrocknung oder Vernässung über den Winter reifen. Laub als Beetabdeckung bietet Schutz vor Bodenerosion und Verschlämmung und in der Laubschicht finden Kleinlebewesen gute Überwinterungsmöglichkeiten, die im Frühjahr sofort wieder das Bodenleben aktivieren. Größere Mengen von Laub können auch unter Bäumen und Sträuchern als Mulchschicht Verwendung finden. Ein großer Laubhaufen in einer Gartenecke ist praktizierter Naturschutz, denn einige Tierarten bis hin zum Igel können darin überwintern. Dies und weitere Tipps findet man in der Kompostfibel des Ortenaukreises, die in allen Rathäusern und im Landratsamt in Offenburg kostenlos erhältlich ist. Die Fibel kann auch unter www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de heruntergeladen werden. Wer mit Laub im Herbst gar nichts anfangen kann, hat die Möglichkeit über die jährliche Abfuhr der Grünabfälle oder bei einer Sammelstelle (Übersicht auf der Rücksei-te des Abfallkalenders) es loszuwerden. Auch kann Laub, vor allem wenn es auf der Straße oder dem Gehweg zusammengekehrt wurde, über die Graue Tonne entsorgt werden. In der Mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage am Kahlenberg in Ringsheim entsteht daraus Biogas, aus dem Strom und Wärme produziert wird. Offenburg, den 16. Oktober 2008