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Am 22. Oktober findet bundesweit ein Aktionstag „Saubere Hände“ statt. Die Aktion ist eine gemeinsame Kampagne des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V., des Nationalen Referenzzentrums für Infektionsüberwachung und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen e.V. Die Aktion Saubere Hände steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit und wird von den Krankenkassen befürwortet. Das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach beteiligt sich an dieser Aktion. Am Vormittag gibt es in der Eingangshalle für Patienten, interessierte Besucher und Mitarbeiter Informationen rund um die Händedesinfektion im Krankenhaus. Hierzu sind Infostände aufgestellt. Dort kann der Besucher selbst ausprobieren, wie wirksame Händedesinfektion funktioniert. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit dem Hygiene-Fachpersonal der Klinik über Infektionen und deren Vermeidung zu diskutieren. Am Nachmittag runden Vorträge für die Mitarbeiter den Aktionstag ab, der zum Auftakt einer bundesweiten Kampagne gegen Krankenhausinfektionen gehört. Patienten, die stationär behandelt werden, können sich während ihres Aufenthaltes in der Klinik an Infektionserregern infizieren. Diese „ nosokomialen Infektionen“ sind weltweit ein Problem. Viele dieser Infektionen werden durch Hände übertragen, so dass die Desinfektion dieser eine wesentliche Maßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen ist. In Deutschland infizieren sich rund 3,5 Prozent der 16 Millionen vollstationär behandelten Patienten, sodass jährlich über eine halbe Million Krankenhausinfektionen zu erwarten sind. Im internationalen Vergleich ist diese Rate gering, durch geeignete Maßnahmen könnten aber rund ein Viertel dieser Krankenhausinfektionen vermieden werden. Diese während des stationären Aufenthalts erworbenen Erkrankungen verlängern den Aufenthalt in der Klinik, verursachen dadurch erhebliche Mehrkosten und stellen für die betroffenen Patienten eine leidvolle und unnötige Erfahrung dar. „Die Händedesinfektion hat in unseren Kliniken schon seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert,“ so Dr. Dieter Auer, der hygienebeauftragte Arzt und weiter: bei der jetzigen Vorsorgeaktion werden von den Hygienemitarbeitern im Beobachtungszeitraum bis zum Jahre 2010 regelmäßig Kontrolldaten an das Referenzzentrum in Berlin übermittelt, um im engen Kontakt mit den dortigen Experten eine Optimierung der Händedesinfektion zu erreichen.“ Info: Tel.: Dr. Dieter Auer, hygienebeauftragter Arzt, 0781 472 2105 für Offenburg, Dr. Thomas Landgraf, hygienebeauftragter Arzt, 07803 89 1200 für Gengenbach oder E-Mail: info@og.ortenau-klinikum.de Offenburg, den 17. Oktober 2008