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Das Landratsamt Ortenaukreis hat mit Allgemeinverfügung vom 27. August 2008 die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers in der Befalls- und Sicherheitszone geregelt. Hiernach ist in der ausgewiesenen Sicherheitszone, die fast das gesamte südliche Kreisgebiet umfasst, der Anbau von Mais nach Mais nur per Ausnahmegenehmigung zulässig. Ein Großteil der betroffenen Landwirte hat mittlerweile Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung gestellt. In enger Abstimmung mit dem Ministerium Ernährung und Ländlichen Raum und dem Regierungspräsidium Freiburg erteilt das Landratsamt jetzt die Ausnahmegenehmigung vom Fruchtfolgegebot Maisanbau unter folgenden Auflagen: Das Maissaatgut muss mit einem zugelassenen, gegen die Larven des Käfers wirksamen Mittel behandelt sein, oder die Larven müssen anderweitig bekämpft werden. Zur Bekämpfung der Käfer ist ein dichtes Fallennetz und ein intensives Monitoring vorgesehen. Falls kein geeignetes Pflanzenschutzmittel für die Behandlung des Maissaatgutes oder zur Bekämpfung der Larven zur Verfügung steht, muss eine chemische Bekämpfung des Käfers erfolgen. Diese wird überbetrieblich durch das Landratsamt auf Kosten des Landwirts organisiert. Die Einhaltung dieser Vorgaben zur Bewirtschaftung ist dem Amt für Landwirtschaft durch Belege nachzuweisen. Offenburg, den 22. Oktober 2008