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Heute, Freitag, ist laut Wetterdienst mit einem recht frühen massiven Wintereinbruch zu rechnen. Eine Kaltfront mit arktischer Luft zieht von Norden nach Süden über Deutschland und bringt möglicherweise Schnee, Sturm, Graupel und Gewitter. Für die vier Straßenmeistereien beim Landratsamt Ortenaukreis bedeutet das erhöhte Einsatzbereitschaft. Denn sie müssen dafür Sorge tragen, dass die rund 1000 Kilometer Bundes-, Landes-, und Kreisstraßen im Ortenaukreis auch bei Schneefall und Glätte befahrbar sind. „Wir sind vorbereitet und können je nach Wetterlage sehr schnell handeln“, ist Wolf-gang Ruthinger von Straßenmeisterei Offenburg zuversichtlich. Ein Großteil seiner Fahrzeuge sind schon mit Aufsatzstreuern und Schneepflügen ausgerüstet und für den Winterdienst fit gemacht. Rund 27 Fahrzeuge haben die vier Straßenmeistereien zur Verfügung. Sie können die Straßen vom Schnee räumen und gleichzeitig Salz ausstreuen. In mehreren Salzhallen im Ortenaukreis haben die Straßenmeistereien einen Vorrat von rund 4000 Tonnen Streusalz (Natriumchlorid) gelagert. Damit sind alle Salzhallen des Ortenaukreises bis an die maximale Lagerkapazität gefüllt. Heute (21.11.2008) sind die ersten Mitarbeiter der Straßenmeistereien vorsorglich bereits ab drei Uhr in der Nacht im Einsatz, obwohl massive Schneefälle erst ab Freitagabend angesagt sind. Rund zehn Mann sind unterwegs, um zu erkunden, welche Straßen und Brücken im Ortenaukreis von Eis oder Schnee betroffen sind. Je nach Lage können sie die Fahrzeugführer der einzelnen Räumfahrzeuge direkt anrufen und zum Einsatz bringen. Ab vier Uhr können die ersten Fahrzeuge ihre Arbeit auf-nehmen. Am Morgen ist das Entscheidende erst einmal der Berufsverkehr. „Gegen sechs Uhr müssen wir die Hauptverkehrsstrecken in den Ballungsräumen schneefrei haben“, so Ruthinger. „Im Berufsverkehr ist für die Räumfahrzeuge sonst kein Durchkommen mehr. Doch auch alle anderen Straßen müssen möglichst schnell frei sein. Bei anhaltenden Schneefällen sind die Räumfahrzeuge deshalb bis in den späten Abend unterwegs. Im Winterdienstplan sind Schichten bis 22 Uhr eingeteilt. Wenn es hart auf hart kommt, geht es auch länger“. Offenburg, den 20. November 2008