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Ortenaukreis hat weiterhin niedrigste Hausmüllgebühren im Land Offenburg, 25. November 2008 - Die Hausmüllgebühren im Ortenaukreis werden im kommenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich acht Prozent steigen. Dies hat der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Der Kreistag wird am 16. Dezember 2008 abschließend über die Höhe der Hausmüllgebühren entscheiden. Für einen 60-Liter Behälter müssen die Einwohner des Kreises dann 94 statt bisher 87 Euro, für einen 80-Liter Behälter 118 statt bisher 109 und für einen 120-Liter Behälter 166 statt bisher 153 Euro zahlen. Grund für den vergleichsweise moderaten Gebührenanstieg ist neben der allgemeinen Preissteigerung das hohe Niveau an Umweltverträglichkeit, auf dem im Ortenaukreis Abfälle entsorgt werden. Gemeinsam mit dem Landkreis Emmendingen betreibt der Ortenaukreis seit Mai 2006 die insoweit vorbildliche mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage Kahlenberg. Durch das zukunftsweisende Verfahren, das weltweit Interesse findet, werden Primärenergie sowie Primärrohstoffe eingespart. Die Betriebsabläufe werden laufend weiterentwickelt und optimiert. Nachdem inzwischen ausreichend Erfahrungen mit dem Betrieb der Anlage vorliegen, konnten die Betriebskosten bei der Berechnung der Hausmüllgebühren für die Jahre 2009 und 2010 jetzt in der tatsächlich notwendigen Höhe berücksichtigt werden. Trotz der deshalb nun erforderlichen Gebührenerhöhung sind die Müllgebühren im Ortenaukreis im landesweiten Vergleich besonders günstig. Vergleicht man beispielsweise die durchschnittlichen Abfallgebühren eines Vierpersonenhaushalts in den 35 Landkreisen und neun Stadtkreisen Baden-Württembergs, so hat der Ortenaukreis mit 94 Euro nach wie vor die niedrigsten Hausmüllgebühren und liegt damit auf Platz eins. Pressekontakt: Christian Eggersglüß