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Offenburg, 28. November 2008 - Um die Arbeit der Kreisverwaltung weiter zu optimieren, hat Landrat Frank Scherer die Organisation des Landratsamt überarbeitet und einige Bereiche der Verwaltung neu strukturiert. Außerdem hat er einen Standortmanager als Ansprechpartner für die Wirtschaft und Kommunen benannt. Die Änderungen in der Organisation der Kreisverwaltung werden zum 1. Dezember wirksam. Um im Bereich der Dienstleistungen für den Ländlichen Raum trotz der Personalengpässe die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung durch die bessere Ausschöpfung von Synergien steigern zu können, wird das Amt für Vermessung und Geoinformation in das „Dezernat Ländlicher Raum“ eingegliedert. Dem von Dezernent Edwin Dreher geleiteten Dezernat gehören unter anderem auch das Amt für Landwirtschaft und das Amt für Flurneuordnung an. Landrat Frank Scherer: „Diese Integration unter einem Dezernatsdach ermöglicht eine effizientere Ausnutzung der Personalressourcen zur Steigerung unserer Leistungsfähigkeit bei der Flurneuordnung und den landwirtschaftlichen Förderverfahren. Beide Bereiche sind für unsere Landwirtschaft von elementarer Bedeutung, deshalb müssen wir uns hier im Interesse des Standorts Ortenau optimal aufstellen!“ Eine ganz neue Funktion führt Landrat Frank Scherer in der Kreisverwaltung ein, indem er dem Leiter seiner Stabsstelle, Günter Arbogast, die Aufgabe eines Standortmanagers überträgt. Arbogast soll ab sofort als erster Ansprechpartner im Landratsamt Wirtschaftsunternehmen und potentiellen Investoren die Türen öffnen und sie ganz gezielt zu den zuständigen Bearbeitern lotsen. Zu seiner Aufgabe wird es auch zählen, als erster Ansprechpartner zu dienen, wenn Unternehmen, Städte und Gemeinden aus dem Ortenaukreis sich zu möglichen Förderprogrammen des Bundes, des Landes oder der Europäischen Union informieren möchten. Auch in diesem Bereich wird der neue Standortmanager eine zentrale Lotsenfunktion übernehmen. Das Landratsamt Ortenaukreis hat vielfältige Zuständigkeiten, die für den Wirtschaftsstandort von hoher Bedeutung sind. So etwa im Bereich des Bau- und Gewerberechts, des Arbeitsschutzes und der Arbeitsförderung oder zum Beispiel auch als zuständige Genehmigungsbehörde für besonders umweltrelevante Industrieanlagen.“Für die Kolleginnen und Kollegen im Landratsamt ist es selbstverständlich, dass sie dienstleistungsorientiert agieren. Es dient der zukunftsorientierten und nachhaltigen Standortpolitik für den Ortenaukreis, wenn außerdem eine erfahrene, querschnittsorientierte Führungskraft in meinem Haus als erster Ansprechpartner für Wirtschaftsunternehmen, potentielle Investoren und unsere Kommunen zur Verfügung steht und Lotsenfunktion bei notwendigen Genehmigungen und Förderverfahren übernimmt. Deshalb habe ich den Chef meiner Stabsstelle mit dieser Funktion betraut“, so Scherer. Eine weitere Änderung in der Organisation des Landratsamtes stellt die Eingliederung des gegenwärtig als Stabsstelle organisierten Gesundheitsamtes in das „Dezernat Technik, Bau und Gesundheit“ von Dezernent Franz Seiser dar. Die neue Zuordnung des Gesundheitsamtes entspricht der Organisation im Regierungspräsidium Freiburg und wird ebenfalls Synergien erzeugen. Auch im Bereich Tourismus stellt sich das Landratsamt stärker auf. Die Geschäftsführerin des Eigenbetriebs Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Margit Langer, die sich bereits bisher professionell mit Fragen des Marketing und der Tourismusförderung beschäftigt hat, wird diesen Zuständigkeitsbereich innerhalb der Kreisverwaltung übernehmen. Eine weitere Organisationsänderung wird zum 1. Januar 2009 erfolgen, wenn das mit der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 in das Landratsamt eingegliederte Schulamt mit seiner Zuständigkeit für Grund-, Haupt-, und Realschulen wieder direkt der Landesschulverwaltung unterstellt wird. Landrat Frank Scherer will diese Veränderung nutzen, indem er das für ihn wichtige Thema Kultur wieder hervorgehoben in einem „Amt für Schule und Kultur“ dem „Dezernat Bildung, Jugend, Soziales und Arbeitsförderung“ von Dezernent Georg Benz zuordnet.