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Offenburg, 28. November 2008 - Der Ausbau der Kreisstraße (K 5326) zwischen Oberschopfheim, Diersburg und Zunsweier ist nach nur sieben Monaten Bauzeit abgeschlossen. Landrat Frank Scherer und die Bürgermeister Dieter Eckert (Offenburg), Klaus Jehle (Hohberg) und Armin Roesner (Friesenheim) gaben heute die ausgebaute Kreisstraße, die eines der größten Sanierungsprojekte der vergangenen Jahre darstellt, wieder für den Verkehr frei. Der Ausbau des 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitts mit Neubau eines Rad- und Gehweges kostete rund 1,8 Millionen Euro. „Der Ausbau der Kreisstraße bedeutet eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit“, betonte Landrat Frank Scherer bei der Verkehrsfreigabe. Darüber hinaus habe der Ortenaukreis mit dem parallel zur Straße angelegten Rad- und Gehweg einen weiteren Baustein im Radwegenetz des Ortenaukreises geschaffen und sei dem Ziel nach einem möglichst dichten Radwegenetz damit wieder etwas näher gekommen. Der Ortenaukreis werde auch in den kommenden zwei Jahren jeweils über vier Millionen Euro für Straßensanierungen und vor allem den Radwegebau einsetzen und damit die Infrastruktur im ländlichen Raum stärken, so Scherer. Im Zuge der Sanierung wurde die Kreisstraße auf einer Länge von 3,7 Kilometern von 4,80 auf 5,50 Meter verbreitert und erhielt eine frostsicheren Aufbau. Der parallel angelegte Radweg misst eine Breite von mindestens 2,50 Metern. Dazwischen befindet sich ein 1,75 Meter breiter Schutzstreifen. Der Radweg ist auf größeren Abschnitten etwa einen halben Meter oberhalb der Fahrbahn geführt, um den Verkehrsteilnehmern mehr Sicherheit zu gewähren. Von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge ziehen dadurch keine Fahrradfahrer oder Fußgänger mehr in Mitleidenschaft. Zudem verhindert die Erhöhung die Blendwirkung entgegenkommender Fahrzeuge und hält das Spritzwasser ab. An den Ortseingängen in Oberschopfheim wurde eine, in Diersburg zwei beleuchtete Überquerungshilfen angelegt. Die Baukosten belaufen sich mit einem Anteil von rund 200.000 Euro für den Grunderwerb auf insgesamt 1,8 Millionen Euro. Beschlossen wurde die Baumaßnahme durch den Kreistag im November 2006 und für 2007/2008 in den Kreishaushalt aufgenommen. An den Kosten für den Radweg und die Überquerungshilfen beteiligen sich auch die betroffenen Gemeinden. Einen Zuschuss in Höhe von 57 Prozent erhielt der Ortenaukreis nach dem sogenannten Entflechtungsgesetz des Landes Baden-Württemberg.