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Offenburg, 8 Dezember 2008. Der zweite Bauabschnitt für die Erweiterung der kreiseigenen Friedrich-August-Haselwander-Schule, der Gewerblich-Technischen Schulen in Offenburg, kann beginnen. Mit einem Spatenstich gab der Ortenauer Landrat Frank Scherer heute den Startschuss für das mit rund zehn Millionen Euro veranschlagte Projekt. Der Ortenaukreis als Schulträger setze hiermit ein deutliches Signal, sagte Scherer. „Wir engagieren uns, wenn es darum geht, in Bildung und damit in die Zukunft junger Menschen und den Wirtschaftsstandort Ortenau zu investieren. Denn wir schaffen hier optimale Lern- und Arbeitsbedingungen, um jungen Menschen attraktive Berufschancen und der Wirtschaft qualifizierten Nachwuchs in der Ortenau zu sichern.“ Auf einer Fläche von insgesamt rund 4300 Quadratmetern werden durch den zweiten Bauabschnitt neben neuen Unterrichtsräumen Werkstätten für Kfz-Technik und Elektrotechnik, Technologielabore, Lehrmittel- und Vorbereitungsräume sowie ein Chemie-Biologie-Lehr-Übungsraum entstehen. Die Planungen für den ersten und zweiten Bauabschnitt hat das Büro Lehmann Architekten erstellt. Der zweite Neubau in der Offenburger Moltkestraße wird sich nach einem Übergang im Norden an die bestehenden Gebäude anschließen. Er soll zum Schuljahresbeginn 2010/11 fertiggestellt sein. Derzeit unterrichten mehr als160 Lehrkräfte über 3.100 Schüler in der größten Gewerbeschule Südbadens. Die Schülerzahl ist auch zum Schuljahr 2008/09 wieder angestiegen. Schon mit dem ersten Erweiterungsbau der Gewerblich-Technischen Schulen konnte der Ortenaukreis den wachsenden Raumbedarf teilweise auffangen. Die Einweihung im Herbst 2007 erfolgte nach knapp zwei Jahren Bauzeit. Rund elf Millionen Euro hat der Ortenaukreis insgesamt investiert, um auf einer Gesamtfläche von 5.700 Quadratmetern neue Werkstätten, eine Zahnarztpraxis, vierzehn Unterrichtsräume, Verwaltungsräume und ein multifunktionales Foyer zu bauen sowie bestehende Räumlichkeiten und die Haustechnik zu modernisieren. Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat jüngst diesen Erweiterungsbau als ein besonders gelungenen Bauprojekt im Ortenaukreis ausgezeichnet. Der Ortenaukreis ist mit 23 kreiseigenen Schulen der größte Schulträger unter den Landkreisen in Baden-Württemberg. Er trägt die Verantwortung für vierzehn berufliche Schulen, darunter zwei Fachschulen, und neun Sonderschulen für Behinderte und Kranke. Berufsschulzentren erstrecken sich über den gesamten Landkreis. Sie sind in Achern, Gengenbach, Hausach, Kehl, Lahr, Offenburg und Wolfach angesiedelt und umfassen gewerbliche, kaufmännische, haus- und landwirtschaftliche Schulangebote. In die Berufsschulzentren integriert sind auch neun berufliche Gymnasien. Im laufenden Schuljahr zählen die Einrichtungen des Kreises mehr als 15 000 Schüler.